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Danke

Stephan Dorn
Ihr Bürgermeister ab dem 1. Mai 20

Liebe Bürgerinnen und Bürger
der Gemeinde Neuhaus a.Inn,

bei der Kommunalwahl am 15. März haben Sie mich mit 79,14 % zu Ihrem neuen Bürgermeister gewählt. Ich bin überwältigt von der großen Zustimmung und dankbar für Ihr Vertrauen. Trotz aller aktuellen Herausforderungen freue ich mich, dass ich ab dem 1. Mai 2020 Ihr Bürgermeister sein darf.

Corona wird manches verändern. Wir wissen heute nicht, wie sich die Krise auf die Steuereinnahmen für die Gemeinde auswirken wird und welche finanziellen Spielräume wir haben. Ebenso wenig können wir heute abschätzen, wann das gewohnte normale Leben wieder möglich wird.

Nun gilt es, die Herausforderungen anzunehmen. Mein Ziel ist, alle Punkte aus meinem Wahlprogramm trotz Corona umzusetzen. Manches wird mehr Kreativität erfordern oder vielleicht auch länger dauern. Wir werden aber das Beste aus der Situation machen.

Der 1. Mai 2020 wird auch der Tag, an dem wir einen neuen Gemeinderat haben. Ich beglückwünsche alle Gewählten und bedanke mich für 57 % Zustimmung für den Wahlvorschlag der CSU.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Gemeinderätinnen und Gemeinderäten. Ich betrachte uns als Team. Gemeinsam ist man immer erfolgreicher als eine Einzelperson.

Uns allen wünsche ich in diesen Tagen Gesundheit.

Ihr

Stephan Dorn

Wahlergebnis Gemeinderat

Wahlergebnis Gemeinderat

Die gewählten Gemeinderätinnen und Gemeinderäte der Liste 1 – CSU bedanken sich für Ihr Vertrauen!

Stephan Dorn
Bürgermeister
2409 Stimmen
Cornelia Wasner-Sommer 1.340 Stimmen
Lindinger Andreas 1.120 Stimmen
Schifferer Martin 1.086 Stimmen
Pilstl Andreas 1.043 Stimmen
Wagmann Erwin 892 Stimmen
Schifferer Klaus 881 Stimmen
Häuslbauer Stefan 820 Stimmen
Stocker Gisela 774 Stimmen
Dr. Angermair Wolfgang 761 Stimmen

Nachrücker sind mit ebenfalls hervorragenden Stimmenergebnissen Markus Zeilberger (705), Roland Marek (676), Andreas Zwicklbauer (556), Andreas Mayerhofer (487), Anna Dienst (396) und Dr. Philipp Rauscher (345). Insgesamt haben Sie der Liste der CSU 57 % der Stimmen gegeben.

Hoagarten in Reding: Wahlkampfendspurt in Neuhaus am Inn

MdL Taubeneder bereichert Programm mit lustigen Erzählungen aus dem Leben eines Politikers

Reding/Neuhaus am Inn. Eine Woche vor der Kommunalwahl hat Stephan Dorn gemeinsam mit dem Kandidaten-Team der CSU für den Gemeinderat nochmals eine große Veranstaltung für die Neuhauser Bürgerinnen und Bürger auf die Beine gestellt. „Wir bieten nochmals die Möglichkeit unsere Kandidaten kennen zu lernen, alles verpackt in einen geselligen Abend zum Schunkeln und Klatschen zur Musik von den ‚Drei Gmiatlichen‘ und zum Schmunzeln zu den Erzählungen von Walter Taubeneder“, so Dorn. Der Abgeordnete hat den Abend mit Anekdoten aus seinem Leben gespickt und seine Lieblingswitze zum Besten gegeben. „Es muss nicht immer die ernste Politik sein, die unseren Alltag prägt – es darf auch mal was zum Lachen sein. Schließlich darf man sich nicht immer so ernst nehmen“, so Taubeneder, den es besonders gefreut hat, dass er sozusagen ein Heimspiel mit seinem Hoagarten hatte. „Es ist schön, heute Abend zu Hause sein zu können“, leitet er in den Abend ein.  

Sowieso war es vielmehr ein Abend ganz im Zeichen des Kabaretts, als der Politik: So haben neben MdL Taubeneder auch zwei Neuhauser CSU-Kandidaten, Dr. Wolfgang Angermair und Stefan Häuslbauer, ihr Können unter Beweis gestellt und die voll besetzte Forellenstube in Reding zum Lachen gebracht. „Rund um ein gelungener Abend und ich danke allen für die gute Stimmung – wir gehen hoch motiviert und guter Dinge Richtung Wahlsonntag“, so Bürgermeisterkandidat Stephan Dorn abschließend.

Foto (Stefanie Starke): Eindrücke vom Hoagarten in Reding, unter anderem mit MdL Walter Taubeneder, den „Drei Gmiatlichen“ und einer kabarettistischen Einlage von Dr. Wolfgang Angermair und Stefan Häuslbauer.

Verborgene Keller und Dächer in Vornbach mit Kommunalpolitik lockten 150 Besucher

Vornbach  Die CSU Neuhaus lud zu einer besonderen Wahlkampfveranstaltung. Neben der Vorstellung von Kandidaten und Programm stand eine Führung an sonst verborgene Orte in Vornbach im Vordergrund. Die Organisatoren waren vom Besuch überwältigt. 150 Interessierte aus allen drei Gemeindeteilen, darunter alle drei amtierenden Bürgermeister und zahlreiche Gemeinderäte, nahmen die Einladung an. Bürgermeisterkandidat Stephan Dorn stellte eingangs einen Bezug zwischen Vornbach und dem Programm für die künftige Gemeinderatsarbeit her. Vornbach verbinde Historie und Tradition mit einer lebendigen Dorfgemeinschaft in der Gegenwart sowie großen Chancen in der Zukunft. Dies gelte für die gesamte Gemeinde und als Grundlage für das Wahlprogramm der CSU.

Erster Programmpunkt war die Besichtigung eines wohl über 500 Jahren alten Kellers unter dem Haus der Familie Schott. Der früher als Wein- und Bierkeller genutzte Raum besteht aus zwei knapp 50 Meter langen Röhren. Er ist sonst nicht zugänglich. Dies gilt auch für einen zweiten Keller über dem der Familie Schott, der für Interessierte im Rahmen der Führung ebenfalls geöffnet wurde.  

Auf dem Weg zum Friedhof erzählten Kornelius Schiestl und Josef Seitz etwas über die geschichtlichen Eckdaten der Ortschaft. Seit dem 10. Jahrhundert hatten die Grafen von Formbach ein Burg. Durch ihre verwandtschaftlichen Verflechtungen mit höchsten Herrscherhäusern konnten sie teils sogar weltpolitisch wirken. Das Kloster Vornbach wurde 1094 gegründet. Es bestand bis zu seiner Aufhebung im Zuge der Säkularisation im Jahr 1803. Über 200 Jahre später sieht man in Vornbach, dem früheren Bundessieger von „unser Dorf soll schöner werden“, viele Gebäude aus der ruhmreichen Geschichte des Ortes. Einige davon wurden besichtigt, so die Friedhofskirche St. Martin, die ursprünglich Chor der Pfarrkirche aus dem 15. Jahrhundert war. Josef Seitz erklärte den Besuchern in Kleingruppen die Wandmalereien.

Nach der Friedhofskirche ging es in den Burgkeller, der seit dem letzten Hochwasser als Veranstaltungsort hergerichtet wurde. Den historischen Abschluss bildete die Klosterkirche, die heute als Pfarrkirche dient. Dabei konzentrierte man sich auf die prachtvolle Sakristei, die Chorempore mit der vor Jahren aufwändig restaurierten Egedacher Orgel sowie Dachstuhl und Kirchturm.

Zum Abschluss traf man sich beim örtlichen Klosterwirt. Stephan Dorn stellte sein Programm vor, das aus einer Bürgerbefragung heraus entwickelt wurde. Neben gemeindeübergreifenden Punkten, wie Wohnen für Menschen mit unterschiedlichem Budget oder einem Angebot für alle Generationen von der Kinderbetreuung über die Förderung eines qualifizierten Arbeitsplatzangebotes bis hin zur Seniorenarbeit ging er auf örtliche Anforderung, wie der Umsetzung eines Starkregenschutzes ein.

Landwirte fordern sachlichere politische Diskussion

Bericht vom Gesprächskreis mit jungen Landwirten in Neuhaus a.Inn

Viele Landwirte fühlen sich von der Politik im Stich gelassen. Eine ständig steigende Anzahl von Verordnungen, der Kostendruck und die zunehmend geringe Wertschätzung durch Teile der Bevölkerung führen besonders bei jungen und engagierten Landwirten zu Frustration.
Um die Sorgen der Landwirte zu erörtern, lud CSU-Ortsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat Stephan Dorn praktizierende Bauern zu einer politischen Gesprächsrunde mit Landtagsabgeordnetem Walter Taubeneder und Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer.
Die Bauern zählten verschiedene Bestimmungen auf, die an der Praxis vorbei gingen. Als aktuelle Beispiele wurden Teilbereiche der Düngeverordnung diskutiert. Außerdem sorgt die neue gesetzliche Regelung zu Gewässerrandstreifen für Unmut. Unklar war, ob dort auch mehrjährige Energiepflanzen, wie z.B. Miscanthus, angebaut werden dürfen. Diese hätten einen höheren Nährstoffentzug als ungenutztes Gründland, was den Gewässerschutz sogar noch erhöhen würde.
Völlig unrealistisch seien die Vorgaben hinsichtlich der Produktion von Bioprodukten. Letztendlich bestimme der Verbraucher, ob er Bio kauft. Würde am Markt vorbei produziert, schade dies sogar dem Markt für Bio-Lebensmittel.
Schwer vermittelbar seien die unterschiedlichen internationalen Standards. Aktuell drängen zunehmend günstiger produzierte ausländische Lebensmittel auf den deutschen Markt. Gleichzeitig könne man derzeit beobachten, dass andere Länder landwirtschaftliche Fachkräfte aus Deutschland vermehrt abwerben. Heimische Landwirte können mit den Importpreisen kaum konkurrieren, weil hierzulande meist deutlich höhere Anforderungen an Tier- und Umweltschutz gestellt werden. Daher wünschen sich die Landwirte faire Preise für Ihre Produkte, die die Mehrkosten der inländischen Produktionsbedingungen auch honorieren.
Die jungen Bauern stießen bei den Politikern auf viel Verständnis. Der Gesprächskreis soll nur ein Anfang sein. Neben fachlichen Fragen im Detail gelte es auch, dass das gegenseitige Wissen und das Verständnis zwischen den Verbrauchern und den Landwirten gefördert werden. Auch der Natur- und Tierschutz sei nur gemeinsam und mit Wissen statt Vorurteilen zu erreichen.

Bild: Stephan Dorn
Von links: Gisela Stocker, Andreas Zwicklbauer, Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer, Stefan Lachhammer, Stefan Elender, Martin Schifferer, Dr. Wolfgang Angermair, Landtagsabgeordneter Walter Taubeneder und 2. Bürgermeister Stephan Dorn

VdK Unteres Inntal Aktivposten in Neuhaus und Sulzbach

VdK Unteres Inntal Aktivposten in Neuhaus und Sulzbach

Jahreshauptversammlung des VdK Ortsverbandes

Neuhaus a.Inn  Trotz Fasching war die Jahreshauptversammlung des VdK Unteres Inntal gut besucht. Ortsvorsitzender Stephan Dorn blickte auch 15 Veranstaltungen in den letzten neun Monaten zurück. Höhepunkte waren eine Fahrt nach Krumau, eine Besichtigung des Langlebenhofs in Passau, das VdK-Ferienprogramm, das VdK-Weinfest, eine Spezialführung durch Vornbach, der Besuch des Weihnachtsmarktes in Kopfing und ein Vortrag zur Haftung von Verwandten zu Pflegekosten. Vom Ferienprogramm auf dem Lori-Hof, einem Gnadenhof für Pferde und Esel, wurde eine vom Stiftungsvorstand eigens auf seine privaten Kosten produzierte DVD aufgeführt. Ganz bewusst beteilige man sich auch an allen Veranstaltungen zum Volkstrauertag im Gebiet des Ortsverbandes. Bürgermeister Josef Schifferer würdigte in einem Grußwort die Entwicklung des über 250 Mitglieder zählenden Ortsverbandes, der die Orte Neuhaus, Vornbach, Mittich und Sulzbach abdeckt. Dies griff Vorsitzender und 2. Bürgermeister Stephan Dorn beim Tagesordnungspunkt Ehrungen auf. Der VdK habe eine vielfältige Funktion. Durch die Hauptamtlichen in Passau werden die Mitglieder durch die Instanzen sozialrechtlich vertreten. Darüber hinaus setze sich der VdK für ein Miteinander verschiedener Bevölkerungsgruppen ein. Stephan Dorn plädierte dafür, junge und alte Menschen sowie Menschen mit kleinem und größeren Budget nicht gegeneinander auszuspielen. Soziale Gerechtigkeit müsse sich zudem nicht in großen Worten, sondern im Tun zeigen. Gerade ältere Menschen und Menschen mit Behinderung bräuchten jemanden, der sich für sie einsetzt. Die langjährigen Mitglieder stünden dafür, diese Arbeit des VdK zu tragen. Für 10 Jahre Mitgliedschaft wurden Sebastian Schwarz, Angelika Dorn, Markus Zeilberger, Rudolf Gottlieb, Josef Spreizer, Wolfram Hirthe, Jürgen Frank, Manfred Otto und Josef Szekely mit der Silbernen Ehrennadel geehrt. Die Goldene Ehrennadel erhielten für 20 Jahre Mitgliedschaft Bürgermeister Josef Schifferer, Michael Fuchs, Hans Zogler und Marianne Reislhuber. Beim anschließenden Ausblick kündigte Stephan Dorn neben einer neuen Ausflugsfahrt nach Böhmen Vorträge zu den Themen Testament und Hilfen durch die Möglichkeiten der Digitalisierung im Alter an. Ein wichtiges Ziel des VdK sei zudem, auf Barrieren hinzuweisen. Gesunde könnten oft nicht nachvollziehen, welche Folgen diese für ältere Menschen haben.

Bild: Gurschke
VdK-Ortsvorsitzender Stephan Dorn (vorne links) gratuliert stellvertretend für alle Geehrten besonders Sebastian Schwarz zur Silbernen Ehrennadel des VdK für 10 Jahre Mitgliedschaft. Unter den Geehrten war auch Bürgermeister Josef Schifferer (2. Reihe, rechts)

Bayerisch-Österreichische Wirtschaftsrunde fordert Bürokratieabbau

Neuhaus a.Inn   In der Schreierei Wagner in Vornbach trafen sich Politiker mit Unternehmern von „drent und herent“ zum Meinungsaustausch. Der einladende Neuhauser 2. Bürgermeister sprach zwar davon, dass es in den Köpfen der Menschen keine Grenzen mehr gebe, sondern die Region eine Nahtstelle zwischen Bayern und Oberösterreich sei. Vieles werde aber noch durch eine teils sogar zunehmende Bürokratie gehemmt. Als ein Beispiel für eine hinter den Menschen herhinkende Politik verwies stv. Landrat Raimund Kneidinger auf das Entsendegesetz. Stephan Dorn plädierte für eine Grenzzone, in der auf Sozialversicherungsbescheinigung grenzüberschreitender Unternehmen verzichtet wird. Dabei bat er auch die oberösterreichische Landtagsabgeordnete Barbara Tausch um Unterstützung. Die Runde erörterte zahlreiche Hürden, die beseitigt werden müssen. So berichtete Stephan Dorn, dass es aus sicherheitstechnischen Gründen einem Schausteller aus Österreich untersagt wurde, beim Grenzlandfest in Neuhaus mitzuwirken. Weitere Probleme ergäben sich bei der Abrechnung oder Versicherbarkeit grenzüberschreitender Dienste. Einig war man sich aber auch, dass die EU gerade für die Region Passau-Schärding ein großer Segen ist. Es gelte jetzt, verbliebene Hürden mit Nachhaltigkeit zu beseitigen.

Bild. Privat

Von links: Unternehmer Andreas Wagner sen., Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer, 2. Bürgermeister Stephan Dorn, Andreas Wagner jun., Andrea Wagner, Unternehmerin Stefanie Wölfl (Mensch + Region), Landtagsabgeordnete Barbara Tausch und stv. Landrat Raimund Kneidinger

Vernissage zeigt künstlerische Vielfalt in der Gemeinde Neuhaus

Neuhaus a.Inn  Insgesamt 10 Künstler aus der Gemeinde Neuhaus a.Inn oder mit engem Bezug zu Neuhaus zeigten eine Auswahl ihrer Werke und unterstützten in diesem Zusammenhang den Wahlkampf von Bürgermeisterkandidaten Stephan Dorn, der die Laudatio hielt. Kunst, so Stephan Dorn, beschränkt sich in Bayern trotz verschiedener Rückschläge der Region nicht nur auf die Metropolen wie München. Wie lebendig die Kunstszene in der Gemeinde Neuhaus a.Inn ist, zeige die Ausstellung. Mit Arnulf Rainer hat auf Vermittlung von Fritz Klier ein Maler ein Bild überlassen, der im Schloss Vornbach wirkte und der als Übermaler und Querdenker längst einen Platz in der Kunstgeschichte eingenommen hat. Eine Reihe von Bilder stellte Fritz Klier, der wohl bekannteste Zeichner im süddeutschen Raum, selbst aus. Er brachte auch seinen Schüler Jacob Schindelmaißer mit, dessen künstlerische Entwicklung er seit fünf Jahren fördert. Fritz Klier hatte für die Ausstellung auch Bilder von Ilse Hahn, der Stiefmutter des früheren Schlosseigentümers von Vornbach Gustav-Adolf Hahn gewinnen können. Leider konnte Fritz Klier, der die Ausstellung nach Kräften unterstützte, gesundheitsbedingt bei der Eröffnung nicht selbst anwesend sein.

Wesentlichen Anteil an der Organisation der Ausstellung hatte Dr. Josef Sommer. Der Autodidakt fesselt die Betrachter nicht nur mit seinen Skulpturen und Bildern, sondern mit den darauf abgestimmten Sinnsprüchen. Trotz einer Ausstellung in der Kubin Galerie Wernstein, die in Kürze anläuft, beteiligte sich Hermann Forstner wieder mit einer Auswahl seiner Werke. Hermann Forstner hatte bereits vor zwölf Jahren mit einer bis heute im Gedächtnis gebliebenen Vernissage „Schwarzes aus Kunst, Küche und Politik“ Schützenhilfe für Stephan Dorn geleistet.

Die vielen als Aquarellmalerin bekannte Christine Jovanovic zeigte eine Kostprobe ihrer neuen künstlerischen Leidenschaft, der Fotografie. Herwig Weißgerber, der seine Werkstatt im Anwesen von Dr. Sommer hat, brachte seine Holzskulpturen mit, denen der Laudator einen hohen Wiedererkennungswert zusprach. Trotz Parallelausstellung in der Spielbank Bad Füssing war Gisela Reinhard aus Vornbach mit Miniaturkunstwerken und Landschaftsgemälden vertreten. Abgerundet wurde die Ausstellung durch Bilder in naiver Malerei von Karl Niedermeier, der nach einem bewegten Leben seinen Lebensabend in Neuhaus a. Inn verbringt.

Stephan Dorn nutzte die Laudatio vor vollem Haus auch dazu, auf Teile seinen Programmes hinzuweisen. So wolle er in Bezug auf die Innlände gerne auch, aber nicht nur über Parkgebühren diskutieren, sondern die Schokoladenseite von Neuhaus zu einem Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Einheimische und Besucher entwickeln. Dazu gehöre auch Kunst. Für die Künstler stellte er mehrere Initiativen in Aussicht. So haben sich zahlreiche weitere Kunstschaffende gemeldet, die gerne ausgestellt hätten. Mit ihnen will er das vor einigen Jahren eingeschlafene Kultuwalking mit erweitertem Angebot neu beleben.

Dass auch bei der Kunst die Gemeinde Neuhaus a.Inn mit dem Landkreis Hand in Hand geht, wurde durch das Grußwort des stv. Landrates Raimund Kneidinger deutlich. Er lud die Besucher im Anschluss zum dritten Aspekt des Abends. Bei kulinarischen Höhepunkten von Tomas Bernreiter, der eigens eine besondere Speisekarte mit vielen schwarzen Gerichten gezaubert hat, führten Künstler, Politiker und Besucher noch viele Gespräche über die Kunst und die Zukunft in der Gemeinde Neuhaus a.Inn.

Bild: privat

Auf dem Bild von links: Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer, 2. Bürgermeister und Bürgermeisterkandidat Stephan Dorn, Hermann Forstner, Dr. Josef Sommer, Jacob Schindelmaißer, Herwig Weißgerber, Christine Jovanovic, Bürgermeister Josef Schifferer, stv. Landrat und Landratskandidat Raimund Kneidinger und Alt-Landrat Hanns Dorfner

Laudatio Kunstausstellung 7. Februar 2020

Manche verbinden Kunst mit den Metropolen. In der Tat gab es in Bayern Einschnitte zu Lasten der Regionen So wurde im Zuge der Säkularisation vieles, sofern es nicht vernichtet wurde, nach München gebracht. Und in der Tat entwickelte sich in den Jahren des Königreiches Bayern Kunst insbesondere in der Hauptstadt, wenngleich auch damals durch Kulturschaffende, die auch aus der bayerischen Provinz kamen.

München hat immer noch eine besondere Strahlkraft. Die staatlichen Sammlungen ziehen Besucher aus aller Welt an und zahlreiche Initiativen, Preise und Events bieten Interessierten Kunst in fast jeder denkbaren Form.

Dass sich Kultur in Bayern jedoch nicht auf die großen Städte beschränkt und wir heute eine sehr lebendige Kulturszene in der Region haben, beweist auch diese Vernissage.

Alle Künstler, die heute mit ihren Werken vertreten sind, kommen aus unserer Gemeinde oder haben bzw. hatten hier gewirkt. Jede und jeder von ihnen trägt mit seiner Kulturarbeit zur Vielfältigkeit der Kunst bei uns bei.

Egal in welcher Form: Sie eröffnen eine neue Sichtweise auf das Leben und fordern dazu heraus, sich auf ungewohnte Perspektiven einzulassen. Künstlerinnen und Künstler sind unheimlich wertvoll für unsere Gesellschaft, gerade bei uns vor Ort.

Kunst leistet damit einen Beitrag zur Lebensqualität. „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“. Kunst gehört dazu, wie viele andere nicht materielle Werte.

Fünf Wochen vor der Kommunalwahl ist die heutige Vernissage nicht nur dazu geeignet, Kunst zu genießen und gleichzeitig neben den Künstlerinnen und Künstlern unsere Kandidaten für Bürgermeisteramt und Gemeinderat kennenzulernen. Sie macht darüber hinaus deutlich, worum es in den nächsten Jahren geht.

Die Basis der Arbeit des künftigen Gemeinderates ist das „Brot“, die Pflichtaufgaben von der Kinderbetreuung bis zum Feuerwehrwesen.

Darüber hinaus wollen wir unsere Gemeinde als Raum mit hoher Lebensqualität fortentwickeln. So gilt es zum Beispiel, die wenige Meter entfernte Innlände im Rahmen der Städtebauförderung zu einem Ort mit hoher Aufenthaltsqualität zu entwickeln. Ich freue mich, dass ein von Dr. Josef Sommer initiierter Kulturgarten an der Alten Innbrücke bereits heute ein Stück dieser Aufenthaltsqualität bietet. Der Kulturgarten zeigt auch auf, in welche Richtung es gehen kann.

Natürlich können wir mit Blick auf die parkenden Schärdingbesucher über Parkgebühren an der Innlände diskutieren. Wir werden das auch sicher tun. Im Vordergrund steht aber für mich etwas anderes. Hier und an vielen anderen Orten in unseren Dörfern die Lebens- und Aufenthaltsqualität zu steigern. Und dazu gehört eben unverzichtbar die Kunst.

Ich trete am 15. März 2020 an, um am 1. Mai 2020 Bürgermeister zu werden. Eine meiner ersten Initiativen wird sein, gemeinsam mit dem Gemeinderat die nächsten Schritte zur konkreten Neugestaltung der Innlände zu fixieren.

Wir werden wie bei all unseren Veranstaltungen im Vorfeld der Wahl Gelegenheit haben, nach dem offiziellen Teil in kleinen Gruppen an den Tischen oder im Foyer über weitere Programmpunkte zu diskutieren. Nutzen Sie die Gelegenheit, im individuellen Gespräch mehr über mich, über uns und unsere Ideen zu erfahren.

Jetzt stehen allerdings zunächst die Künstler im Mittelpunkt.

Fritz Klier

Fritz Klier ist einer der bekanntesten, wenn nicht der bekannteste Zeichner im süddeutschen Raum. Seit 50 Jahren werden seine Werke in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt.

Öffentliche Ankäufe erfolgten zum Beispiel auch von der Bayerischen Staatsgemäldesammlung in München.

Der Kulturpreisträger des Landkreises Passau hat beim Zeichnen einen Stil mit hohem Wiedererkennungswert. Mit seinen Bildern legt er oft auf humorvolle Art die Eigenheiten einschließlich der kleinen Sünden von Mitmenschen offen, ohne sie zu beleidigen. Bei manchem Bild fühlt man sich selbst ertappt.

Die kleinen Sünden beziehen auch den erotischen Aspekt mit ein, der bei den Bildern von Fritz Klier in verschiedenen Facetten einfach dazu gehört – wie eben auch im richtigen Leben. Dabei sind die Darstellungen nicht immer schmeichelhaft. In Zeiten von Instagram-Filtern und Photoshop ist diese Ehrlichkeit schon fast ungewöhnlich.

Die Kunst von Fritz Klier ist es, mit wenigen gekonnten Strichen, Charaktereigenschaften zu skizzieren und den Betrachter zum Nachdenken bzw. zum Schmunzeln anzuregen. Teilweise geht es mir bei den Bildern von Fritz Klier wie bei den Texten von Ludwig Thoma. Auch Ludwig Thoma hat wenig erfunden, sondern nur das Wesentliche bei seinen Mitmenschen beschrieben.

Fritz Klier lebt seit 2006 in Vornbach. Vornbach war auch der Ort viel beachteter Ausstellungen, wie „Pilatus“ und „Maria Magdalena“.

Auch zahlreiche internationale Ausstellungen stehen in der Biographie von Fritz Klier. Ich bin stolz, dass ich eine dieser Ausstellungen im Trentino gemeinsam mit Fritz Klier und Dr. Josef Sommer initiieren durfte.

Jacob Schindelmeißer

Fritz Klier hat uns als besondere Überraschung Jacob Schindelmeißer mitgebracht. Das künstlerische Talent des Schülers des Gymnasiums Schärding wird von ihm seit fünf Jahren gefördert. Jacob Schindelmeister uns sein weiterer künstlerischer Weg liegen Fritz Klier besonders am Herzen.

Arnulf Rainer

Arnulf Rainer ist einer der bekanntesten zeitgenössischen Maler. Mit seiner Kunst sprengte er zunächst den vorgegebenen Rahmen. Mit knapp 15 Jahren – zu Zeiten des Nationalsozialismus –  verließ er eine Eliteschule, weil er von einem Kunstlehrer gezwungen wurde, nach der Natur zu zeichnen. Ähnliche Konflikte führten auch dazu, dass er nur kurz in der Wiener Akademie für angewandte Kunst und Wiener Akademie für bildende Kunst verblieb.

Noch 1961 verurteilte ein Gericht Arnulf Rainer wegen des öffentlichen Übermalens eines prämierten Bildes. Auch später ließ er sich nicht in ein Korsett pressen. Ungeachtet dessen bzw. gerade deshalb ist die Liste der öffentlichen Ehrungen lang. 1978 wurde er mit dem Großen Österreichischen Staatspreis ausgezeichnet und in den Österreichischen Kunstsenat entsandt. 2005 wurde ihm die große Ehre zuteil, als erster nichtspanischer Maler mit dem Goya-Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet zu werden. 2015 erhielt der „Großmeister der Publikumsbeschimpfung“, so Albertina-­Direktor Klaus Albrecht Schröder über Arnulf Rainer in seiner Laudatio, das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse.

Als Übermaler hat er sich längst einen Platz in der Kunstgeschichte gesichert.

Ilse Hahn

Ilse Hahn war die Stiefmutter des 2011 verstorbenen Schlosseigentümers von Vornbach Gustav-Adolf Hahn. Das Schloss Vornbach entwickelte sich in der Zeit von Gustav-Adolf Hahn zu einem Hort künstlerisch schaffender Menschen. Viele auf hohem Niveau künstlerisch tätige Menschen fanden in Vornbach einen Platz, in dem sie sich in einer aufgeschlossenen und fast familiären Umgebung entfalten konnten.

Ilse Hahn selbst malte Aquarelle und Ölgemälde. Dabei stammten viele Motive aus unserer Heimat, nämlich vom Schloss Vornbach und der näheren Umgebung. Mit Portaits hielt sie auch die Menschen ihrer Zeit für die Nachwelt fest.

Dr. Josef Sommer

Vor 17 Jahren durfte ich erstmals auf einer Vernissage von Josef Sommer Laudator sein.

Die Schwerpunkte des Autodidakten Josef Sommer waren und sind Gedichte und Aphorismen, Holzinstallationen und Photographie.

Für mich beeindruckend war bereits bei der ersten Ausstellung 1983 auf dem Anwesen der Familie Sommer besonders die Hintergründigkeit der Texte, die Josef Sommer mit seinen Werkstücken kombiniert. Ich kann nicht anders, als stehen zu bleiben und über die Texte nachzudenken.

Josef Sommer veröffentlicht seine Gedichte und Aphorismen in verschiedenen Büchern und verbindet sie mit Holzinstallationen oder Bildern.

Aus dem Buch „Garten der Gedichte“ hält er gerne Dichterlesungen mit Harfenbegleitung.

Im öffentlichen Raum sind seine Werke im Kulturgarten in Neuhaus und auf dem „Weg der Poesie“ in Bad Füssing im Kurpark zu sehen.

Darüber hinaus bietet Dr. Josef Sommer auf seinem Bauernhof in Döfreuth Künstlern aus der Region die Möglichkeit, sich zu entfalten und von Zeit zu Zeit, ihre Werke auch der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Als Vorsitzender des Kulturfördervereins engagiert sich Dr. Josef Sommer auch dafür, dass Kunst für eine breite Öffentlichkeit erlebbar ist.

Hermann Forster

Hermann Forstner wurde 1962 in Neuhaus/Inn geboren, wo er auch heute immer noch, zusammen mit seiner Frau, lebt.

Als Autodiktat beschäftigte er sich seit Mitte der 90er Jahren hauptsächlich mit dem Zeichnen und der Malerei.

Seine ersten Arbeiten, welche er eher spontan hervorbrachte, beschäftigten sich hauptsächlich mit Abbildungen von Lilien und Orchideen.

Im Laufe der Jahre entwickelte er seinen charakteristischen Stil, der bis heute im stetigen Prozess ist. 

Seine Werke sind die Wiedergabe aus einer Mischung zwischen Erleben und Betrachten der Natur, in der er vorzugsweise die Hauptzeit seines Lebens verbringt. Dies spiegelt sich auch in seinen Malereien wieder, denn sie sind voll mit Inspiration, Spontanität, hauptsächlich aber Lebensfreude.

Nach einigen Jahren der Aquarellmalerei, widmete er sich schließlich auch anderen Techniken wie Acryl, Tusche und Kreide.

In den letzten 15 Jahren wendete er sich schließlich seiner liebsten Praktik zu. Dem der Kaltnadel und Ätzradierung. Im Laufe der Jahre verfeinerte er seine Arbeit im Tiefdruckverfahren und schuf Werke angefangen von einfachen Landschaften, Abzüge von Menschen und Tieren, bis hin zu Darstellungen von einiger berühmten Comic Figuren.

Hermann Forstner versteht es durch Verschmelzung der Motive und die Harmonie der Farben ausdrucksvolle Bilder entstehen zu lassen..

Christine Jovanovic

Christine Jovanovic ist in Neuhaus am Inn geboren, hat in Schärding die Schule besucht und an der Uni Passau studiert.

 Von jüngster Jugend an war die Kunst der Bereich der Kultur, in dem sie sich sehr wohl fühlte. Sie ist seit sehr vielen Jahren als freie Künstlerin tätig und ist Mitglied beim Berufsverband Bildender Künstler, Niederbayern und der Innviertler Künstlergilde.

Von der klassischen Zeichnung über Aquarell bis zur Acrylmalerei hat sich ihr künstlerisches Schaffen entwickelt.

Bei den Papierarbeiten benutzt Christine Jovanovic überwiegend bunte Tusche, da diese Farbe einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Aquarellmalerei hat. Die Farbe ist erheblich widerstandsfähiger und kann auch in hellem Tageslicht präsentiert werden, da diese in sehr hohem Grad UV-beständig ist.

In den letzten Jahren hat sich Christine Jovanovic auch von der Fotografie begeistern lassen. Es gibt fast kein Sujet, welches nicht auf diesen Medienträger fixiert wird. Natur, Architektur, Produktfotografie . . . die digitalen Möglichkeiten daraus anschließend neue künstlerische Verbindungen, Veränderungen, Verdrehungen entstehen zu lassen, sind nahezu unendlich.

Die heute hier gezeigten Arbeiten sind Nachtaufnahmen (keine Nacktaufnahmen !) von Gebäuden aus der näheren Umgebung. Diese sind durch die digitale und künstlerische Überarbeitung bis zur Verfremdung und teilweise zur Unkenntlichkeit bearbeitet, so dass ein vollkommen neuer Aspekt des ursprünglich Dargestellten herausgearbeitet wird.

Christine Jovanovic ist seit je her eine farbbegeisterte Künstlerin. Es kommt also nicht von ungefähr, dass ihre Fotokunst mitunter wahre Farbexplosionen entstehen lässt. Neben dieser Art die Bilder zu bearbeiten, gibt es als Kontrapunkt aber auch minimalistische schwarz-weiß Fotografien. Lassen Sie sich doch darauf ein und suchen Sie das Gespräch mit der Künstlerin.

Ihre Arbeiten wurden und werden national wie international ausgestellt, gekauft und befinden sich in Privat- sowie öffentlichen Sammlungen, z.B. auch in der Staatskanzlei in München.

Gisela Reinhardt

Die im Allgäu geborene Künstlerin begann 1985 bei Carlo Borst in Erding mit der Aquarellmalerei. 1994 begann sie mit großformatigen Malereien in Acryl. Seit 2017 entstehen Kunstwerk in Öl und Acryl. Ein bestimmendes Thema ist die Darstellung der Natur. Dabei kann sie bei ihren Kunstwerken auf Beigaben verzichten. Die Natur steht für sich allein.

Gisela Reinhard lebt heute in Vornbach. Das langjährige Mitglied des Sammerberger Künstlerkreises ist seit 2010 im Kunstverein „N10 neue Heimat Linz“. Seit 2001 stellt sie aus, so heute parallel in der Spielbank Bad Füssing.

Herwig Weißgerber

Mit „Einfach Holz“ überschreibt der frühere kaufmännischer Leiter der „Waldburg-Zeil Kliniken“ in der „Klinik Niederbayern“ selbst seine künstlerische Vita.

Holz ist auch der Werkstoff, der Herwig Weißgerber begleitet. Zu Beginn seines Schaffens beschäftigte er sich bereits damit. Zunächst entstanden abstrakte Holzreliefs, später Holzfiguren. Die Werke von Herwig Weißgerber haben dabei ihren eigenen Ausdruck und somit auch einen hohen Widererkennungswert. Mir geht es oft so, dass ich mir beim Anschauen der nicht selten auf mich trollig wirkenden Figuren eine Geschichte vorstelle. Die Kunst von Herwig Weißgerber ist für mich eine froh machende Kunst.

Vielleicht entsteht dadurch auch die Liebe zur Kunst von Herwig Weißgerber, der selbst gerne Rainer Maria Rilke zitiert: Kunstwerke sind von einer unendlichen Einsamkeit und mit nichts so wenig erreichbar als mit Kritik. Nur Liebe kann sie erfassen und halten und kann gerecht sein gegen sie.

Seit 2002 hat Herwig Weißgerber seine Werkstatt in der Gemeinde Neuhaus a.Inn. Seine Kunst stellt er immer wieder einer breiten Öffentlichkeit vor, so zum Beispiel gemeinsam mit anderen Künstlern der Gruppe MachART.

Karl Niedermeier

Karl Niedermeier ist erst seit kurzer Zeit in Neuhaus.

Geboren 1931 und aufgewachsen in München, verschlug es ihn zunächst beruflich als Bergwerksarbeiter ins Ruhrgebiet. Danach lebte und arbeitete er drei Jahre auf einer Farm in Australien. In den Jahren vor Olympia 72 kam er wieder nach München, und arbeitete beim Bau des Olympiageländes mit.

Mitte der 60-iger Jahre begann er mit naiver Malerei.1969 wurden dann Werke im Stadtmuseum bei den Sonntagsmalern ausgestellt.

Späterer wurde Karl Niedermaier Niederbayer. Hauptwohnsitz war Mainburg. Mit der Zeit hat sich auch sein Stil geändert. Einen kleinen Einblick in sein künstlerisches Leben, das auch von 89 Jahren allgemein bewegtem Leben geprägt ist, zeigt uns der Künstler heute im Beisein seiner Tochter, die seit einigen Jahren in Neuhaus lebt.

Allen Künstlern ein herzliches Dankeschön, dass sie sich vielfältig in unserer Gemeinde einbringen. Besonders danke ich Ihnen, dass Sie durch Ihr Mitmachen bei der heutigen Vernissage auch ein Zeichen gesetzt haben. Ich trete an, um gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Zukunft für unsere Gemeinde aktiv zu gestalten. Dabei hat die Kunst einen wichtigen und unverzichtbaren Platz. Ich will, dass Kunst und Kultur in all seinen Fassetten präsent bleibt und für alle noch präsenter wird. Dazu brauche ich Sie.

Zunächst Sie, liebe Wählerinnen und Wähler, die ich um ihr Vertrauen bitte. Und dann Sie, liebe Künstler. Ich freue mich auf viele gemeinsame Initiativen und Projekte. Miteinander können wir unsere Gemeinde zu dem Ort machen, über den die hier wohnenden Menschen sagen „Ich möchte nirgends anders wohnen, als hier in Neuhaus, Vornbach und Mittich“.