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CSU-Basisarbeit in Neuhaus a.Inn in Zeiten von Corona

Während Fraktionssitzungen der Parteien unter Auflagen möglich sind, ruht die normale Parteiarbeit in Corona-Zeiten wie das Leben in vielen Vereinen. Gerade während der Krise sind allerdings die politisch tätigen Ehrenamtlichen nach Meinung des künftigen Bürgermeisters von Neuhaus a.Inn und CSU-Vorsitzenden Stephan Dorn gefordert. Es müssten jetzt Ideen diskutiert werden, wie man je nach Fortgang der Krise weiter aktiv gestalten könne. Vieles könnte den finanziellen Folgen von Corona zum Opfer fallen. Am Ende wird aber der Erfolg haben, der auch in der Krise nach Wegen sucht.

Um nicht länger untätig zu sein, nahm der CSU-Ortsverband nun seine Arbeit virtuell wieder auf. Bei einer ersten Vorstandssitzung waren fast alle Mitglieder des Ortsvorstandes in einem virtuellen Sitzungszimmer online.

Im Vordergrund stand zunächst die Wahlanalyse. Neben 79,14 % Zustimmung für den Bürgermeisterkandidaten Stephan Dorn konnten 9 von 16 Gemeinderatskandidaten in das künftige Gremium einziehen. Bei der Landratswahl erzielte Raimund Kneidinger mit 61,4 % in Neuhaus eines der besten Ergebnisse. Bei der Kreistagswahl lag man fast 10 % über dem Landkreisschnitt. Im Gegensatz zum Landkreistrend konnte man gegenüber 2014 in der Gemeinde Neuhaus zulegen. Stephan Dorn wertete das Ergebnis für die Kandidatinnen und Kandidaten der CSU als Auftrag. Er selbst sei von einem Wahlergebnis in einer nie erträumten Höhe immer noch sprachlos. Überaus erfreut sei man auch, dass Neuhaus a.Inn nicht nur drei künftige Kreisräte stellt, sondern dass Cornelia Wasner-Sommer als Landrats-Stellvertreterin nominiert wurde.

Nach der Rückschau wurden praktische Fragen für den Fortgang der Parteiarbeit diskutiert. Dabei sei man sich bewusst, dass man manches möglicherweise umsonst plane, wenn Corona eine Durchführung verhindere. Neben politischen Ideen will sich die CSU Neuhaus auch wieder gesellschaftlich einbringen. So wurde zum Beispiel ein Programmpunkt für das Kinderferienprogramm fixiert.

So lange Corona Versammlungen unmöglich macht, wird der CSU-Ortsverband virtuelle Sitzungen beibehalten. Trotzdem freue man sich, wenn man sich wieder in die Augen sehen und am Ende der Versammlung direkt anstoßen kann.

Bild: Dorn

CSU-Vorsitzender Stephan Dorn leitete die 2 Stunden dauernde Sitzung des CSU-Ortsvorstandes mit Hilfe einer Konferenzsoftware vom heimischen Büro aus.

Danke

Stephan Dorn
Ihr Bürgermeister ab dem 1. Mai 20

Liebe Bürgerinnen und Bürger
der Gemeinde Neuhaus a.Inn,

bei der Kommunalwahl am 15. März haben Sie mich mit 79,14 % zu Ihrem neuen Bürgermeister gewählt. Ich bin überwältigt von der großen Zustimmung und dankbar für Ihr Vertrauen. Trotz aller aktuellen Herausforderungen freue ich mich, dass ich ab dem 1. Mai 2020 Ihr Bürgermeister sein darf.

Corona wird manches verändern. Wir wissen heute nicht, wie sich die Krise auf die Steuereinnahmen für die Gemeinde auswirken wird und welche finanziellen Spielräume wir haben. Ebenso wenig können wir heute abschätzen, wann das gewohnte normale Leben wieder möglich wird.

Nun gilt es, die Herausforderungen anzunehmen. Mein Ziel ist, alle Punkte aus meinem Wahlprogramm trotz Corona umzusetzen. Manches wird mehr Kreativität erfordern oder vielleicht auch länger dauern. Wir werden aber das Beste aus der Situation machen.

Der 1. Mai 2020 wird auch der Tag, an dem wir einen neuen Gemeinderat haben. Ich beglückwünsche alle Gewählten und bedanke mich für 57 % Zustimmung für den Wahlvorschlag der CSU.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Gemeinderätinnen und Gemeinderäten. Ich betrachte uns als Team. Gemeinsam ist man immer erfolgreicher als eine Einzelperson.

Uns allen wünsche ich in diesen Tagen Gesundheit.

Ihr

Stephan Dorn

Wahlergebnis Gemeinderat

Wahlergebnis Gemeinderat

Die gewählten Gemeinderätinnen und Gemeinderäte der Liste 1 – CSU bedanken sich für Ihr Vertrauen!

Stephan Dorn
Bürgermeister
2409 Stimmen
Cornelia Wasner-Sommer 1.340 Stimmen
Lindinger Andreas 1.120 Stimmen
Schifferer Martin 1.086 Stimmen
Pilstl Andreas 1.043 Stimmen
Wagmann Erwin 892 Stimmen
Schifferer Klaus 881 Stimmen
Häuslbauer Stefan 820 Stimmen
Stocker Gisela 774 Stimmen
Dr. Angermair Wolfgang 761 Stimmen

Nachrücker sind mit ebenfalls hervorragenden Stimmenergebnissen Markus Zeilberger (705), Roland Marek (676), Andreas Zwicklbauer (556), Andreas Mayerhofer (487), Anna Dienst (396) und Dr. Philipp Rauscher (345). Insgesamt haben Sie der Liste der CSU 57 % der Stimmen gegeben.

Hoagarten in Reding: Wahlkampfendspurt in Neuhaus am Inn

MdL Taubeneder bereichert Programm mit lustigen Erzählungen aus dem Leben eines Politikers

Reding/Neuhaus am Inn. Eine Woche vor der Kommunalwahl hat Stephan Dorn gemeinsam mit dem Kandidaten-Team der CSU für den Gemeinderat nochmals eine große Veranstaltung für die Neuhauser Bürgerinnen und Bürger auf die Beine gestellt. „Wir bieten nochmals die Möglichkeit unsere Kandidaten kennen zu lernen, alles verpackt in einen geselligen Abend zum Schunkeln und Klatschen zur Musik von den ‚Drei Gmiatlichen‘ und zum Schmunzeln zu den Erzählungen von Walter Taubeneder“, so Dorn. Der Abgeordnete hat den Abend mit Anekdoten aus seinem Leben gespickt und seine Lieblingswitze zum Besten gegeben. „Es muss nicht immer die ernste Politik sein, die unseren Alltag prägt – es darf auch mal was zum Lachen sein. Schließlich darf man sich nicht immer so ernst nehmen“, so Taubeneder, den es besonders gefreut hat, dass er sozusagen ein Heimspiel mit seinem Hoagarten hatte. „Es ist schön, heute Abend zu Hause sein zu können“, leitet er in den Abend ein.  

Sowieso war es vielmehr ein Abend ganz im Zeichen des Kabaretts, als der Politik: So haben neben MdL Taubeneder auch zwei Neuhauser CSU-Kandidaten, Dr. Wolfgang Angermair und Stefan Häuslbauer, ihr Können unter Beweis gestellt und die voll besetzte Forellenstube in Reding zum Lachen gebracht. „Rund um ein gelungener Abend und ich danke allen für die gute Stimmung – wir gehen hoch motiviert und guter Dinge Richtung Wahlsonntag“, so Bürgermeisterkandidat Stephan Dorn abschließend.

Foto (Stefanie Starke): Eindrücke vom Hoagarten in Reding, unter anderem mit MdL Walter Taubeneder, den „Drei Gmiatlichen“ und einer kabarettistischen Einlage von Dr. Wolfgang Angermair und Stefan Häuslbauer.

Verborgene Keller und Dächer in Vornbach mit Kommunalpolitik lockten 150 Besucher

Vornbach  Die CSU Neuhaus lud zu einer besonderen Wahlkampfveranstaltung. Neben der Vorstellung von Kandidaten und Programm stand eine Führung an sonst verborgene Orte in Vornbach im Vordergrund. Die Organisatoren waren vom Besuch überwältigt. 150 Interessierte aus allen drei Gemeindeteilen, darunter alle drei amtierenden Bürgermeister und zahlreiche Gemeinderäte, nahmen die Einladung an. Bürgermeisterkandidat Stephan Dorn stellte eingangs einen Bezug zwischen Vornbach und dem Programm für die künftige Gemeinderatsarbeit her. Vornbach verbinde Historie und Tradition mit einer lebendigen Dorfgemeinschaft in der Gegenwart sowie großen Chancen in der Zukunft. Dies gelte für die gesamte Gemeinde und als Grundlage für das Wahlprogramm der CSU.

Erster Programmpunkt war die Besichtigung eines wohl über 500 Jahren alten Kellers unter dem Haus der Familie Schott. Der früher als Wein- und Bierkeller genutzte Raum besteht aus zwei knapp 50 Meter langen Röhren. Er ist sonst nicht zugänglich. Dies gilt auch für einen zweiten Keller über dem der Familie Schott, der für Interessierte im Rahmen der Führung ebenfalls geöffnet wurde.  

Auf dem Weg zum Friedhof erzählten Kornelius Schiestl und Josef Seitz etwas über die geschichtlichen Eckdaten der Ortschaft. Seit dem 10. Jahrhundert hatten die Grafen von Formbach ein Burg. Durch ihre verwandtschaftlichen Verflechtungen mit höchsten Herrscherhäusern konnten sie teils sogar weltpolitisch wirken. Das Kloster Vornbach wurde 1094 gegründet. Es bestand bis zu seiner Aufhebung im Zuge der Säkularisation im Jahr 1803. Über 200 Jahre später sieht man in Vornbach, dem früheren Bundessieger von „unser Dorf soll schöner werden“, viele Gebäude aus der ruhmreichen Geschichte des Ortes. Einige davon wurden besichtigt, so die Friedhofskirche St. Martin, die ursprünglich Chor der Pfarrkirche aus dem 15. Jahrhundert war. Josef Seitz erklärte den Besuchern in Kleingruppen die Wandmalereien.

Nach der Friedhofskirche ging es in den Burgkeller, der seit dem letzten Hochwasser als Veranstaltungsort hergerichtet wurde. Den historischen Abschluss bildete die Klosterkirche, die heute als Pfarrkirche dient. Dabei konzentrierte man sich auf die prachtvolle Sakristei, die Chorempore mit der vor Jahren aufwändig restaurierten Egedacher Orgel sowie Dachstuhl und Kirchturm.

Zum Abschluss traf man sich beim örtlichen Klosterwirt. Stephan Dorn stellte sein Programm vor, das aus einer Bürgerbefragung heraus entwickelt wurde. Neben gemeindeübergreifenden Punkten, wie Wohnen für Menschen mit unterschiedlichem Budget oder einem Angebot für alle Generationen von der Kinderbetreuung über die Förderung eines qualifizierten Arbeitsplatzangebotes bis hin zur Seniorenarbeit ging er auf örtliche Anforderung, wie der Umsetzung eines Starkregenschutzes ein.

Landwirte fordern sachlichere politische Diskussion

Bericht vom Gesprächskreis mit jungen Landwirten in Neuhaus a.Inn

Viele Landwirte fühlen sich von der Politik im Stich gelassen. Eine ständig steigende Anzahl von Verordnungen, der Kostendruck und die zunehmend geringe Wertschätzung durch Teile der Bevölkerung führen besonders bei jungen und engagierten Landwirten zu Frustration.
Um die Sorgen der Landwirte zu erörtern, lud CSU-Ortsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat Stephan Dorn praktizierende Bauern zu einer politischen Gesprächsrunde mit Landtagsabgeordnetem Walter Taubeneder und Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer.
Die Bauern zählten verschiedene Bestimmungen auf, die an der Praxis vorbei gingen. Als aktuelle Beispiele wurden Teilbereiche der Düngeverordnung diskutiert. Außerdem sorgt die neue gesetzliche Regelung zu Gewässerrandstreifen für Unmut. Unklar war, ob dort auch mehrjährige Energiepflanzen, wie z.B. Miscanthus, angebaut werden dürfen. Diese hätten einen höheren Nährstoffentzug als ungenutztes Gründland, was den Gewässerschutz sogar noch erhöhen würde.
Völlig unrealistisch seien die Vorgaben hinsichtlich der Produktion von Bioprodukten. Letztendlich bestimme der Verbraucher, ob er Bio kauft. Würde am Markt vorbei produziert, schade dies sogar dem Markt für Bio-Lebensmittel.
Schwer vermittelbar seien die unterschiedlichen internationalen Standards. Aktuell drängen zunehmend günstiger produzierte ausländische Lebensmittel auf den deutschen Markt. Gleichzeitig könne man derzeit beobachten, dass andere Länder landwirtschaftliche Fachkräfte aus Deutschland vermehrt abwerben. Heimische Landwirte können mit den Importpreisen kaum konkurrieren, weil hierzulande meist deutlich höhere Anforderungen an Tier- und Umweltschutz gestellt werden. Daher wünschen sich die Landwirte faire Preise für Ihre Produkte, die die Mehrkosten der inländischen Produktionsbedingungen auch honorieren.
Die jungen Bauern stießen bei den Politikern auf viel Verständnis. Der Gesprächskreis soll nur ein Anfang sein. Neben fachlichen Fragen im Detail gelte es auch, dass das gegenseitige Wissen und das Verständnis zwischen den Verbrauchern und den Landwirten gefördert werden. Auch der Natur- und Tierschutz sei nur gemeinsam und mit Wissen statt Vorurteilen zu erreichen.

Bild: Stephan Dorn
Von links: Gisela Stocker, Andreas Zwicklbauer, Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer, Stefan Lachhammer, Stefan Elender, Martin Schifferer, Dr. Wolfgang Angermair, Landtagsabgeordneter Walter Taubeneder und 2. Bürgermeister Stephan Dorn

VdK Unteres Inntal Aktivposten in Neuhaus und Sulzbach

VdK Unteres Inntal Aktivposten in Neuhaus und Sulzbach

Jahreshauptversammlung des VdK Ortsverbandes

Neuhaus a.Inn  Trotz Fasching war die Jahreshauptversammlung des VdK Unteres Inntal gut besucht. Ortsvorsitzender Stephan Dorn blickte auch 15 Veranstaltungen in den letzten neun Monaten zurück. Höhepunkte waren eine Fahrt nach Krumau, eine Besichtigung des Langlebenhofs in Passau, das VdK-Ferienprogramm, das VdK-Weinfest, eine Spezialführung durch Vornbach, der Besuch des Weihnachtsmarktes in Kopfing und ein Vortrag zur Haftung von Verwandten zu Pflegekosten. Vom Ferienprogramm auf dem Lori-Hof, einem Gnadenhof für Pferde und Esel, wurde eine vom Stiftungsvorstand eigens auf seine privaten Kosten produzierte DVD aufgeführt. Ganz bewusst beteilige man sich auch an allen Veranstaltungen zum Volkstrauertag im Gebiet des Ortsverbandes. Bürgermeister Josef Schifferer würdigte in einem Grußwort die Entwicklung des über 250 Mitglieder zählenden Ortsverbandes, der die Orte Neuhaus, Vornbach, Mittich und Sulzbach abdeckt. Dies griff Vorsitzender und 2. Bürgermeister Stephan Dorn beim Tagesordnungspunkt Ehrungen auf. Der VdK habe eine vielfältige Funktion. Durch die Hauptamtlichen in Passau werden die Mitglieder durch die Instanzen sozialrechtlich vertreten. Darüber hinaus setze sich der VdK für ein Miteinander verschiedener Bevölkerungsgruppen ein. Stephan Dorn plädierte dafür, junge und alte Menschen sowie Menschen mit kleinem und größeren Budget nicht gegeneinander auszuspielen. Soziale Gerechtigkeit müsse sich zudem nicht in großen Worten, sondern im Tun zeigen. Gerade ältere Menschen und Menschen mit Behinderung bräuchten jemanden, der sich für sie einsetzt. Die langjährigen Mitglieder stünden dafür, diese Arbeit des VdK zu tragen. Für 10 Jahre Mitgliedschaft wurden Sebastian Schwarz, Angelika Dorn, Markus Zeilberger, Rudolf Gottlieb, Josef Spreizer, Wolfram Hirthe, Jürgen Frank, Manfred Otto und Josef Szekely mit der Silbernen Ehrennadel geehrt. Die Goldene Ehrennadel erhielten für 20 Jahre Mitgliedschaft Bürgermeister Josef Schifferer, Michael Fuchs, Hans Zogler und Marianne Reislhuber. Beim anschließenden Ausblick kündigte Stephan Dorn neben einer neuen Ausflugsfahrt nach Böhmen Vorträge zu den Themen Testament und Hilfen durch die Möglichkeiten der Digitalisierung im Alter an. Ein wichtiges Ziel des VdK sei zudem, auf Barrieren hinzuweisen. Gesunde könnten oft nicht nachvollziehen, welche Folgen diese für ältere Menschen haben.

Bild: Gurschke
VdK-Ortsvorsitzender Stephan Dorn (vorne links) gratuliert stellvertretend für alle Geehrten besonders Sebastian Schwarz zur Silbernen Ehrennadel des VdK für 10 Jahre Mitgliedschaft. Unter den Geehrten war auch Bürgermeister Josef Schifferer (2. Reihe, rechts)

Bayerisch-Österreichische Wirtschaftsrunde fordert Bürokratieabbau

Neuhaus a.Inn   In der Schreierei Wagner in Vornbach trafen sich Politiker mit Unternehmern von „drent und herent“ zum Meinungsaustausch. Der einladende Neuhauser 2. Bürgermeister sprach zwar davon, dass es in den Köpfen der Menschen keine Grenzen mehr gebe, sondern die Region eine Nahtstelle zwischen Bayern und Oberösterreich sei. Vieles werde aber noch durch eine teils sogar zunehmende Bürokratie gehemmt. Als ein Beispiel für eine hinter den Menschen herhinkende Politik verwies stv. Landrat Raimund Kneidinger auf das Entsendegesetz. Stephan Dorn plädierte für eine Grenzzone, in der auf Sozialversicherungsbescheinigung grenzüberschreitender Unternehmen verzichtet wird. Dabei bat er auch die oberösterreichische Landtagsabgeordnete Barbara Tausch um Unterstützung. Die Runde erörterte zahlreiche Hürden, die beseitigt werden müssen. So berichtete Stephan Dorn, dass es aus sicherheitstechnischen Gründen einem Schausteller aus Österreich untersagt wurde, beim Grenzlandfest in Neuhaus mitzuwirken. Weitere Probleme ergäben sich bei der Abrechnung oder Versicherbarkeit grenzüberschreitender Dienste. Einig war man sich aber auch, dass die EU gerade für die Region Passau-Schärding ein großer Segen ist. Es gelte jetzt, verbliebene Hürden mit Nachhaltigkeit zu beseitigen.

Bild. Privat

Von links: Unternehmer Andreas Wagner sen., Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer, 2. Bürgermeister Stephan Dorn, Andreas Wagner jun., Andrea Wagner, Unternehmerin Stefanie Wölfl (Mensch + Region), Landtagsabgeordnete Barbara Tausch und stv. Landrat Raimund Kneidinger

Vernissage zeigt künstlerische Vielfalt in der Gemeinde Neuhaus

Neuhaus a.Inn  Insgesamt 10 Künstler aus der Gemeinde Neuhaus a.Inn oder mit engem Bezug zu Neuhaus zeigten eine Auswahl ihrer Werke und unterstützten in diesem Zusammenhang den Wahlkampf von Bürgermeisterkandidaten Stephan Dorn, der die Laudatio hielt. Kunst, so Stephan Dorn, beschränkt sich in Bayern trotz verschiedener Rückschläge der Region nicht nur auf die Metropolen wie München. Wie lebendig die Kunstszene in der Gemeinde Neuhaus a.Inn ist, zeige die Ausstellung. Mit Arnulf Rainer hat auf Vermittlung von Fritz Klier ein Maler ein Bild überlassen, der im Schloss Vornbach wirkte und der als Übermaler und Querdenker längst einen Platz in der Kunstgeschichte eingenommen hat. Eine Reihe von Bilder stellte Fritz Klier, der wohl bekannteste Zeichner im süddeutschen Raum, selbst aus. Er brachte auch seinen Schüler Jacob Schindelmaißer mit, dessen künstlerische Entwicklung er seit fünf Jahren fördert. Fritz Klier hatte für die Ausstellung auch Bilder von Ilse Hahn, der Stiefmutter des früheren Schlosseigentümers von Vornbach Gustav-Adolf Hahn gewinnen können. Leider konnte Fritz Klier, der die Ausstellung nach Kräften unterstützte, gesundheitsbedingt bei der Eröffnung nicht selbst anwesend sein.

Wesentlichen Anteil an der Organisation der Ausstellung hatte Dr. Josef Sommer. Der Autodidakt fesselt die Betrachter nicht nur mit seinen Skulpturen und Bildern, sondern mit den darauf abgestimmten Sinnsprüchen. Trotz einer Ausstellung in der Kubin Galerie Wernstein, die in Kürze anläuft, beteiligte sich Hermann Forstner wieder mit einer Auswahl seiner Werke. Hermann Forstner hatte bereits vor zwölf Jahren mit einer bis heute im Gedächtnis gebliebenen Vernissage „Schwarzes aus Kunst, Küche und Politik“ Schützenhilfe für Stephan Dorn geleistet.

Die vielen als Aquarellmalerin bekannte Christine Jovanovic zeigte eine Kostprobe ihrer neuen künstlerischen Leidenschaft, der Fotografie. Herwig Weißgerber, der seine Werkstatt im Anwesen von Dr. Sommer hat, brachte seine Holzskulpturen mit, denen der Laudator einen hohen Wiedererkennungswert zusprach. Trotz Parallelausstellung in der Spielbank Bad Füssing war Gisela Reinhard aus Vornbach mit Miniaturkunstwerken und Landschaftsgemälden vertreten. Abgerundet wurde die Ausstellung durch Bilder in naiver Malerei von Karl Niedermeier, der nach einem bewegten Leben seinen Lebensabend in Neuhaus a. Inn verbringt.

Stephan Dorn nutzte die Laudatio vor vollem Haus auch dazu, auf Teile seinen Programmes hinzuweisen. So wolle er in Bezug auf die Innlände gerne auch, aber nicht nur über Parkgebühren diskutieren, sondern die Schokoladenseite von Neuhaus zu einem Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Einheimische und Besucher entwickeln. Dazu gehöre auch Kunst. Für die Künstler stellte er mehrere Initiativen in Aussicht. So haben sich zahlreiche weitere Kunstschaffende gemeldet, die gerne ausgestellt hätten. Mit ihnen will er das vor einigen Jahren eingeschlafene Kultuwalking mit erweitertem Angebot neu beleben.

Dass auch bei der Kunst die Gemeinde Neuhaus a.Inn mit dem Landkreis Hand in Hand geht, wurde durch das Grußwort des stv. Landrates Raimund Kneidinger deutlich. Er lud die Besucher im Anschluss zum dritten Aspekt des Abends. Bei kulinarischen Höhepunkten von Tomas Bernreiter, der eigens eine besondere Speisekarte mit vielen schwarzen Gerichten gezaubert hat, führten Künstler, Politiker und Besucher noch viele Gespräche über die Kunst und die Zukunft in der Gemeinde Neuhaus a.Inn.

Bild: privat

Auf dem Bild von links: Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer, 2. Bürgermeister und Bürgermeisterkandidat Stephan Dorn, Hermann Forstner, Dr. Josef Sommer, Jacob Schindelmaißer, Herwig Weißgerber, Christine Jovanovic, Bürgermeister Josef Schifferer, stv. Landrat und Landratskandidat Raimund Kneidinger und Alt-Landrat Hanns Dorfner