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VdK Unteres Inntal Aktivposten in Neuhaus und Sulzbach

VdK Unteres Inntal Aktivposten in Neuhaus und Sulzbach

Jahreshauptversammlung des VdK Ortsverbandes

Neuhaus a.Inn  Trotz Fasching war die Jahreshauptversammlung des VdK Unteres Inntal gut besucht. Ortsvorsitzender Stephan Dorn blickte auch 15 Veranstaltungen in den letzten neun Monaten zurück. Höhepunkte waren eine Fahrt nach Krumau, eine Besichtigung des Langlebenhofs in Passau, das VdK-Ferienprogramm, das VdK-Weinfest, eine Spezialführung durch Vornbach, der Besuch des Weihnachtsmarktes in Kopfing und ein Vortrag zur Haftung von Verwandten zu Pflegekosten. Vom Ferienprogramm auf dem Lori-Hof, einem Gnadenhof für Pferde und Esel, wurde eine vom Stiftungsvorstand eigens auf seine privaten Kosten produzierte DVD aufgeführt. Ganz bewusst beteilige man sich auch an allen Veranstaltungen zum Volkstrauertag im Gebiet des Ortsverbandes. Bürgermeister Josef Schifferer würdigte in einem Grußwort die Entwicklung des über 250 Mitglieder zählenden Ortsverbandes, der die Orte Neuhaus, Vornbach, Mittich und Sulzbach abdeckt. Dies griff Vorsitzender und 2. Bürgermeister Stephan Dorn beim Tagesordnungspunkt Ehrungen auf. Der VdK habe eine vielfältige Funktion. Durch die Hauptamtlichen in Passau werden die Mitglieder durch die Instanzen sozialrechtlich vertreten. Darüber hinaus setze sich der VdK für ein Miteinander verschiedener Bevölkerungsgruppen ein. Stephan Dorn plädierte dafür, junge und alte Menschen sowie Menschen mit kleinem und größeren Budget nicht gegeneinander auszuspielen. Soziale Gerechtigkeit müsse sich zudem nicht in großen Worten, sondern im Tun zeigen. Gerade ältere Menschen und Menschen mit Behinderung bräuchten jemanden, der sich für sie einsetzt. Die langjährigen Mitglieder stünden dafür, diese Arbeit des VdK zu tragen. Für 10 Jahre Mitgliedschaft wurden Sebastian Schwarz, Angelika Dorn, Markus Zeilberger, Rudolf Gottlieb, Josef Spreizer, Wolfram Hirthe, Jürgen Frank, Manfred Otto und Josef Szekely mit der Silbernen Ehrennadel geehrt. Die Goldene Ehrennadel erhielten für 20 Jahre Mitgliedschaft Bürgermeister Josef Schifferer, Michael Fuchs, Hans Zogler und Marianne Reislhuber. Beim anschließenden Ausblick kündigte Stephan Dorn neben einer neuen Ausflugsfahrt nach Böhmen Vorträge zu den Themen Testament und Hilfen durch die Möglichkeiten der Digitalisierung im Alter an. Ein wichtiges Ziel des VdK sei zudem, auf Barrieren hinzuweisen. Gesunde könnten oft nicht nachvollziehen, welche Folgen diese für ältere Menschen haben.

Bild: Gurschke
VdK-Ortsvorsitzender Stephan Dorn (vorne links) gratuliert stellvertretend für alle Geehrten besonders Sebastian Schwarz zur Silbernen Ehrennadel des VdK für 10 Jahre Mitgliedschaft. Unter den Geehrten war auch Bürgermeister Josef Schifferer (2. Reihe, rechts)

Bayerisch-Österreichische Wirtschaftsrunde fordert Bürokratieabbau

Neuhaus a.Inn   In der Schreierei Wagner in Vornbach trafen sich Politiker mit Unternehmern von „drent und herent“ zum Meinungsaustausch. Der einladende Neuhauser 2. Bürgermeister sprach zwar davon, dass es in den Köpfen der Menschen keine Grenzen mehr gebe, sondern die Region eine Nahtstelle zwischen Bayern und Oberösterreich sei. Vieles werde aber noch durch eine teils sogar zunehmende Bürokratie gehemmt. Als ein Beispiel für eine hinter den Menschen herhinkende Politik verwies stv. Landrat Raimund Kneidinger auf das Entsendegesetz. Stephan Dorn plädierte für eine Grenzzone, in der auf Sozialversicherungsbescheinigung grenzüberschreitender Unternehmen verzichtet wird. Dabei bat er auch die oberösterreichische Landtagsabgeordnete Barbara Tausch um Unterstützung. Die Runde erörterte zahlreiche Hürden, die beseitigt werden müssen. So berichtete Stephan Dorn, dass es aus sicherheitstechnischen Gründen einem Schausteller aus Österreich untersagt wurde, beim Grenzlandfest in Neuhaus mitzuwirken. Weitere Probleme ergäben sich bei der Abrechnung oder Versicherbarkeit grenzüberschreitender Dienste. Einig war man sich aber auch, dass die EU gerade für die Region Passau-Schärding ein großer Segen ist. Es gelte jetzt, verbliebene Hürden mit Nachhaltigkeit zu beseitigen.

Bild. Privat

Von links: Unternehmer Andreas Wagner sen., Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer, 2. Bürgermeister Stephan Dorn, Andreas Wagner jun., Andrea Wagner, Unternehmerin Stefanie Wölfl (Mensch + Region), Landtagsabgeordnete Barbara Tausch und stv. Landrat Raimund Kneidinger

Vernissage zeigt künstlerische Vielfalt in der Gemeinde Neuhaus

Neuhaus a.Inn  Insgesamt 10 Künstler aus der Gemeinde Neuhaus a.Inn oder mit engem Bezug zu Neuhaus zeigten eine Auswahl ihrer Werke und unterstützten in diesem Zusammenhang den Wahlkampf von Bürgermeisterkandidaten Stephan Dorn, der die Laudatio hielt. Kunst, so Stephan Dorn, beschränkt sich in Bayern trotz verschiedener Rückschläge der Region nicht nur auf die Metropolen wie München. Wie lebendig die Kunstszene in der Gemeinde Neuhaus a.Inn ist, zeige die Ausstellung. Mit Arnulf Rainer hat auf Vermittlung von Fritz Klier ein Maler ein Bild überlassen, der im Schloss Vornbach wirkte und der als Übermaler und Querdenker längst einen Platz in der Kunstgeschichte eingenommen hat. Eine Reihe von Bilder stellte Fritz Klier, der wohl bekannteste Zeichner im süddeutschen Raum, selbst aus. Er brachte auch seinen Schüler Jacob Schindelmaißer mit, dessen künstlerische Entwicklung er seit fünf Jahren fördert. Fritz Klier hatte für die Ausstellung auch Bilder von Ilse Hahn, der Stiefmutter des früheren Schlosseigentümers von Vornbach Gustav-Adolf Hahn gewinnen können. Leider konnte Fritz Klier, der die Ausstellung nach Kräften unterstützte, gesundheitsbedingt bei der Eröffnung nicht selbst anwesend sein.

Wesentlichen Anteil an der Organisation der Ausstellung hatte Dr. Josef Sommer. Der Autodidakt fesselt die Betrachter nicht nur mit seinen Skulpturen und Bildern, sondern mit den darauf abgestimmten Sinnsprüchen. Trotz einer Ausstellung in der Kubin Galerie Wernstein, die in Kürze anläuft, beteiligte sich Hermann Forstner wieder mit einer Auswahl seiner Werke. Hermann Forstner hatte bereits vor zwölf Jahren mit einer bis heute im Gedächtnis gebliebenen Vernissage „Schwarzes aus Kunst, Küche und Politik“ Schützenhilfe für Stephan Dorn geleistet.

Die vielen als Aquarellmalerin bekannte Christine Jovanovic zeigte eine Kostprobe ihrer neuen künstlerischen Leidenschaft, der Fotografie. Herwig Weißgerber, der seine Werkstatt im Anwesen von Dr. Sommer hat, brachte seine Holzskulpturen mit, denen der Laudator einen hohen Wiedererkennungswert zusprach. Trotz Parallelausstellung in der Spielbank Bad Füssing war Gisela Reinhard aus Vornbach mit Miniaturkunstwerken und Landschaftsgemälden vertreten. Abgerundet wurde die Ausstellung durch Bilder in naiver Malerei von Karl Niedermeier, der nach einem bewegten Leben seinen Lebensabend in Neuhaus a. Inn verbringt.

Stephan Dorn nutzte die Laudatio vor vollem Haus auch dazu, auf Teile seinen Programmes hinzuweisen. So wolle er in Bezug auf die Innlände gerne auch, aber nicht nur über Parkgebühren diskutieren, sondern die Schokoladenseite von Neuhaus zu einem Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Einheimische und Besucher entwickeln. Dazu gehöre auch Kunst. Für die Künstler stellte er mehrere Initiativen in Aussicht. So haben sich zahlreiche weitere Kunstschaffende gemeldet, die gerne ausgestellt hätten. Mit ihnen will er das vor einigen Jahren eingeschlafene Kultuwalking mit erweitertem Angebot neu beleben.

Dass auch bei der Kunst die Gemeinde Neuhaus a.Inn mit dem Landkreis Hand in Hand geht, wurde durch das Grußwort des stv. Landrates Raimund Kneidinger deutlich. Er lud die Besucher im Anschluss zum dritten Aspekt des Abends. Bei kulinarischen Höhepunkten von Tomas Bernreiter, der eigens eine besondere Speisekarte mit vielen schwarzen Gerichten gezaubert hat, führten Künstler, Politiker und Besucher noch viele Gespräche über die Kunst und die Zukunft in der Gemeinde Neuhaus a.Inn.

Bild: privat

Auf dem Bild von links: Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer, 2. Bürgermeister und Bürgermeisterkandidat Stephan Dorn, Hermann Forstner, Dr. Josef Sommer, Jacob Schindelmaißer, Herwig Weißgerber, Christine Jovanovic, Bürgermeister Josef Schifferer, stv. Landrat und Landratskandidat Raimund Kneidinger und Alt-Landrat Hanns Dorfner

Laudatio Kunstausstellung 7. Februar 2020

Manche verbinden Kunst mit den Metropolen. In der Tat gab es in Bayern Einschnitte zu Lasten der Regionen So wurde im Zuge der Säkularisation vieles, sofern es nicht vernichtet wurde, nach München gebracht. Und in der Tat entwickelte sich in den Jahren des Königreiches Bayern Kunst insbesondere in der Hauptstadt, wenngleich auch damals durch Kulturschaffende, die auch aus der bayerischen Provinz kamen.

München hat immer noch eine besondere Strahlkraft. Die staatlichen Sammlungen ziehen Besucher aus aller Welt an und zahlreiche Initiativen, Preise und Events bieten Interessierten Kunst in fast jeder denkbaren Form.

Dass sich Kultur in Bayern jedoch nicht auf die großen Städte beschränkt und wir heute eine sehr lebendige Kulturszene in der Region haben, beweist auch diese Vernissage.

Alle Künstler, die heute mit ihren Werken vertreten sind, kommen aus unserer Gemeinde oder haben bzw. hatten hier gewirkt. Jede und jeder von ihnen trägt mit seiner Kulturarbeit zur Vielfältigkeit der Kunst bei uns bei.

Egal in welcher Form: Sie eröffnen eine neue Sichtweise auf das Leben und fordern dazu heraus, sich auf ungewohnte Perspektiven einzulassen. Künstlerinnen und Künstler sind unheimlich wertvoll für unsere Gesellschaft, gerade bei uns vor Ort.

Kunst leistet damit einen Beitrag zur Lebensqualität. „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“. Kunst gehört dazu, wie viele andere nicht materielle Werte.

Fünf Wochen vor der Kommunalwahl ist die heutige Vernissage nicht nur dazu geeignet, Kunst zu genießen und gleichzeitig neben den Künstlerinnen und Künstlern unsere Kandidaten für Bürgermeisteramt und Gemeinderat kennenzulernen. Sie macht darüber hinaus deutlich, worum es in den nächsten Jahren geht.

Die Basis der Arbeit des künftigen Gemeinderates ist das „Brot“, die Pflichtaufgaben von der Kinderbetreuung bis zum Feuerwehrwesen.

Darüber hinaus wollen wir unsere Gemeinde als Raum mit hoher Lebensqualität fortentwickeln. So gilt es zum Beispiel, die wenige Meter entfernte Innlände im Rahmen der Städtebauförderung zu einem Ort mit hoher Aufenthaltsqualität zu entwickeln. Ich freue mich, dass ein von Dr. Josef Sommer initiierter Kulturgarten an der Alten Innbrücke bereits heute ein Stück dieser Aufenthaltsqualität bietet. Der Kulturgarten zeigt auch auf, in welche Richtung es gehen kann.

Natürlich können wir mit Blick auf die parkenden Schärdingbesucher über Parkgebühren an der Innlände diskutieren. Wir werden das auch sicher tun. Im Vordergrund steht aber für mich etwas anderes. Hier und an vielen anderen Orten in unseren Dörfern die Lebens- und Aufenthaltsqualität zu steigern. Und dazu gehört eben unverzichtbar die Kunst.

Ich trete am 15. März 2020 an, um am 1. Mai 2020 Bürgermeister zu werden. Eine meiner ersten Initiativen wird sein, gemeinsam mit dem Gemeinderat die nächsten Schritte zur konkreten Neugestaltung der Innlände zu fixieren.

Wir werden wie bei all unseren Veranstaltungen im Vorfeld der Wahl Gelegenheit haben, nach dem offiziellen Teil in kleinen Gruppen an den Tischen oder im Foyer über weitere Programmpunkte zu diskutieren. Nutzen Sie die Gelegenheit, im individuellen Gespräch mehr über mich, über uns und unsere Ideen zu erfahren.

Jetzt stehen allerdings zunächst die Künstler im Mittelpunkt.

Fritz Klier

Fritz Klier ist einer der bekanntesten, wenn nicht der bekannteste Zeichner im süddeutschen Raum. Seit 50 Jahren werden seine Werke in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt.

Öffentliche Ankäufe erfolgten zum Beispiel auch von der Bayerischen Staatsgemäldesammlung in München.

Der Kulturpreisträger des Landkreises Passau hat beim Zeichnen einen Stil mit hohem Wiedererkennungswert. Mit seinen Bildern legt er oft auf humorvolle Art die Eigenheiten einschließlich der kleinen Sünden von Mitmenschen offen, ohne sie zu beleidigen. Bei manchem Bild fühlt man sich selbst ertappt.

Die kleinen Sünden beziehen auch den erotischen Aspekt mit ein, der bei den Bildern von Fritz Klier in verschiedenen Facetten einfach dazu gehört – wie eben auch im richtigen Leben. Dabei sind die Darstellungen nicht immer schmeichelhaft. In Zeiten von Instagram-Filtern und Photoshop ist diese Ehrlichkeit schon fast ungewöhnlich.

Die Kunst von Fritz Klier ist es, mit wenigen gekonnten Strichen, Charaktereigenschaften zu skizzieren und den Betrachter zum Nachdenken bzw. zum Schmunzeln anzuregen. Teilweise geht es mir bei den Bildern von Fritz Klier wie bei den Texten von Ludwig Thoma. Auch Ludwig Thoma hat wenig erfunden, sondern nur das Wesentliche bei seinen Mitmenschen beschrieben.

Fritz Klier lebt seit 2006 in Vornbach. Vornbach war auch der Ort viel beachteter Ausstellungen, wie „Pilatus“ und „Maria Magdalena“.

Auch zahlreiche internationale Ausstellungen stehen in der Biographie von Fritz Klier. Ich bin stolz, dass ich eine dieser Ausstellungen im Trentino gemeinsam mit Fritz Klier und Dr. Josef Sommer initiieren durfte.

Jacob Schindelmeißer

Fritz Klier hat uns als besondere Überraschung Jacob Schindelmeißer mitgebracht. Das künstlerische Talent des Schülers des Gymnasiums Schärding wird von ihm seit fünf Jahren gefördert. Jacob Schindelmeister uns sein weiterer künstlerischer Weg liegen Fritz Klier besonders am Herzen.

Arnulf Rainer

Arnulf Rainer ist einer der bekanntesten zeitgenössischen Maler. Mit seiner Kunst sprengte er zunächst den vorgegebenen Rahmen. Mit knapp 15 Jahren – zu Zeiten des Nationalsozialismus –  verließ er eine Eliteschule, weil er von einem Kunstlehrer gezwungen wurde, nach der Natur zu zeichnen. Ähnliche Konflikte führten auch dazu, dass er nur kurz in der Wiener Akademie für angewandte Kunst und Wiener Akademie für bildende Kunst verblieb.

Noch 1961 verurteilte ein Gericht Arnulf Rainer wegen des öffentlichen Übermalens eines prämierten Bildes. Auch später ließ er sich nicht in ein Korsett pressen. Ungeachtet dessen bzw. gerade deshalb ist die Liste der öffentlichen Ehrungen lang. 1978 wurde er mit dem Großen Österreichischen Staatspreis ausgezeichnet und in den Österreichischen Kunstsenat entsandt. 2005 wurde ihm die große Ehre zuteil, als erster nichtspanischer Maler mit dem Goya-Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet zu werden. 2015 erhielt der „Großmeister der Publikumsbeschimpfung“, so Albertina-­Direktor Klaus Albrecht Schröder über Arnulf Rainer in seiner Laudatio, das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse.

Als Übermaler hat er sich längst einen Platz in der Kunstgeschichte gesichert.

Ilse Hahn

Ilse Hahn war die Stiefmutter des 2011 verstorbenen Schlosseigentümers von Vornbach Gustav-Adolf Hahn. Das Schloss Vornbach entwickelte sich in der Zeit von Gustav-Adolf Hahn zu einem Hort künstlerisch schaffender Menschen. Viele auf hohem Niveau künstlerisch tätige Menschen fanden in Vornbach einen Platz, in dem sie sich in einer aufgeschlossenen und fast familiären Umgebung entfalten konnten.

Ilse Hahn selbst malte Aquarelle und Ölgemälde. Dabei stammten viele Motive aus unserer Heimat, nämlich vom Schloss Vornbach und der näheren Umgebung. Mit Portaits hielt sie auch die Menschen ihrer Zeit für die Nachwelt fest.

Dr. Josef Sommer

Vor 17 Jahren durfte ich erstmals auf einer Vernissage von Josef Sommer Laudator sein.

Die Schwerpunkte des Autodidakten Josef Sommer waren und sind Gedichte und Aphorismen, Holzinstallationen und Photographie.

Für mich beeindruckend war bereits bei der ersten Ausstellung 1983 auf dem Anwesen der Familie Sommer besonders die Hintergründigkeit der Texte, die Josef Sommer mit seinen Werkstücken kombiniert. Ich kann nicht anders, als stehen zu bleiben und über die Texte nachzudenken.

Josef Sommer veröffentlicht seine Gedichte und Aphorismen in verschiedenen Büchern und verbindet sie mit Holzinstallationen oder Bildern.

Aus dem Buch „Garten der Gedichte“ hält er gerne Dichterlesungen mit Harfenbegleitung.

Im öffentlichen Raum sind seine Werke im Kulturgarten in Neuhaus und auf dem „Weg der Poesie“ in Bad Füssing im Kurpark zu sehen.

Darüber hinaus bietet Dr. Josef Sommer auf seinem Bauernhof in Döfreuth Künstlern aus der Region die Möglichkeit, sich zu entfalten und von Zeit zu Zeit, ihre Werke auch der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Als Vorsitzender des Kulturfördervereins engagiert sich Dr. Josef Sommer auch dafür, dass Kunst für eine breite Öffentlichkeit erlebbar ist.

Hermann Forster

Hermann Forstner wurde 1962 in Neuhaus/Inn geboren, wo er auch heute immer noch, zusammen mit seiner Frau, lebt.

Als Autodiktat beschäftigte er sich seit Mitte der 90er Jahren hauptsächlich mit dem Zeichnen und der Malerei.

Seine ersten Arbeiten, welche er eher spontan hervorbrachte, beschäftigten sich hauptsächlich mit Abbildungen von Lilien und Orchideen.

Im Laufe der Jahre entwickelte er seinen charakteristischen Stil, der bis heute im stetigen Prozess ist. 

Seine Werke sind die Wiedergabe aus einer Mischung zwischen Erleben und Betrachten der Natur, in der er vorzugsweise die Hauptzeit seines Lebens verbringt. Dies spiegelt sich auch in seinen Malereien wieder, denn sie sind voll mit Inspiration, Spontanität, hauptsächlich aber Lebensfreude.

Nach einigen Jahren der Aquarellmalerei, widmete er sich schließlich auch anderen Techniken wie Acryl, Tusche und Kreide.

In den letzten 15 Jahren wendete er sich schließlich seiner liebsten Praktik zu. Dem der Kaltnadel und Ätzradierung. Im Laufe der Jahre verfeinerte er seine Arbeit im Tiefdruckverfahren und schuf Werke angefangen von einfachen Landschaften, Abzüge von Menschen und Tieren, bis hin zu Darstellungen von einiger berühmten Comic Figuren.

Hermann Forstner versteht es durch Verschmelzung der Motive und die Harmonie der Farben ausdrucksvolle Bilder entstehen zu lassen..

Christine Jovanovic

Christine Jovanovic ist in Neuhaus am Inn geboren, hat in Schärding die Schule besucht und an der Uni Passau studiert.

 Von jüngster Jugend an war die Kunst der Bereich der Kultur, in dem sie sich sehr wohl fühlte. Sie ist seit sehr vielen Jahren als freie Künstlerin tätig und ist Mitglied beim Berufsverband Bildender Künstler, Niederbayern und der Innviertler Künstlergilde.

Von der klassischen Zeichnung über Aquarell bis zur Acrylmalerei hat sich ihr künstlerisches Schaffen entwickelt.

Bei den Papierarbeiten benutzt Christine Jovanovic überwiegend bunte Tusche, da diese Farbe einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Aquarellmalerei hat. Die Farbe ist erheblich widerstandsfähiger und kann auch in hellem Tageslicht präsentiert werden, da diese in sehr hohem Grad UV-beständig ist.

In den letzten Jahren hat sich Christine Jovanovic auch von der Fotografie begeistern lassen. Es gibt fast kein Sujet, welches nicht auf diesen Medienträger fixiert wird. Natur, Architektur, Produktfotografie . . . die digitalen Möglichkeiten daraus anschließend neue künstlerische Verbindungen, Veränderungen, Verdrehungen entstehen zu lassen, sind nahezu unendlich.

Die heute hier gezeigten Arbeiten sind Nachtaufnahmen (keine Nacktaufnahmen !) von Gebäuden aus der näheren Umgebung. Diese sind durch die digitale und künstlerische Überarbeitung bis zur Verfremdung und teilweise zur Unkenntlichkeit bearbeitet, so dass ein vollkommen neuer Aspekt des ursprünglich Dargestellten herausgearbeitet wird.

Christine Jovanovic ist seit je her eine farbbegeisterte Künstlerin. Es kommt also nicht von ungefähr, dass ihre Fotokunst mitunter wahre Farbexplosionen entstehen lässt. Neben dieser Art die Bilder zu bearbeiten, gibt es als Kontrapunkt aber auch minimalistische schwarz-weiß Fotografien. Lassen Sie sich doch darauf ein und suchen Sie das Gespräch mit der Künstlerin.

Ihre Arbeiten wurden und werden national wie international ausgestellt, gekauft und befinden sich in Privat- sowie öffentlichen Sammlungen, z.B. auch in der Staatskanzlei in München.

Gisela Reinhardt

Die im Allgäu geborene Künstlerin begann 1985 bei Carlo Borst in Erding mit der Aquarellmalerei. 1994 begann sie mit großformatigen Malereien in Acryl. Seit 2017 entstehen Kunstwerk in Öl und Acryl. Ein bestimmendes Thema ist die Darstellung der Natur. Dabei kann sie bei ihren Kunstwerken auf Beigaben verzichten. Die Natur steht für sich allein.

Gisela Reinhard lebt heute in Vornbach. Das langjährige Mitglied des Sammerberger Künstlerkreises ist seit 2010 im Kunstverein „N10 neue Heimat Linz“. Seit 2001 stellt sie aus, so heute parallel in der Spielbank Bad Füssing.

Herwig Weißgerber

Mit „Einfach Holz“ überschreibt der frühere kaufmännischer Leiter der „Waldburg-Zeil Kliniken“ in der „Klinik Niederbayern“ selbst seine künstlerische Vita.

Holz ist auch der Werkstoff, der Herwig Weißgerber begleitet. Zu Beginn seines Schaffens beschäftigte er sich bereits damit. Zunächst entstanden abstrakte Holzreliefs, später Holzfiguren. Die Werke von Herwig Weißgerber haben dabei ihren eigenen Ausdruck und somit auch einen hohen Widererkennungswert. Mir geht es oft so, dass ich mir beim Anschauen der nicht selten auf mich trollig wirkenden Figuren eine Geschichte vorstelle. Die Kunst von Herwig Weißgerber ist für mich eine froh machende Kunst.

Vielleicht entsteht dadurch auch die Liebe zur Kunst von Herwig Weißgerber, der selbst gerne Rainer Maria Rilke zitiert: Kunstwerke sind von einer unendlichen Einsamkeit und mit nichts so wenig erreichbar als mit Kritik. Nur Liebe kann sie erfassen und halten und kann gerecht sein gegen sie.

Seit 2002 hat Herwig Weißgerber seine Werkstatt in der Gemeinde Neuhaus a.Inn. Seine Kunst stellt er immer wieder einer breiten Öffentlichkeit vor, so zum Beispiel gemeinsam mit anderen Künstlern der Gruppe MachART.

Karl Niedermeier

Karl Niedermeier ist erst seit kurzer Zeit in Neuhaus.

Geboren 1931 und aufgewachsen in München, verschlug es ihn zunächst beruflich als Bergwerksarbeiter ins Ruhrgebiet. Danach lebte und arbeitete er drei Jahre auf einer Farm in Australien. In den Jahren vor Olympia 72 kam er wieder nach München, und arbeitete beim Bau des Olympiageländes mit.

Mitte der 60-iger Jahre begann er mit naiver Malerei.1969 wurden dann Werke im Stadtmuseum bei den Sonntagsmalern ausgestellt.

Späterer wurde Karl Niedermaier Niederbayer. Hauptwohnsitz war Mainburg. Mit der Zeit hat sich auch sein Stil geändert. Einen kleinen Einblick in sein künstlerisches Leben, das auch von 89 Jahren allgemein bewegtem Leben geprägt ist, zeigt uns der Künstler heute im Beisein seiner Tochter, die seit einigen Jahren in Neuhaus lebt.

Allen Künstlern ein herzliches Dankeschön, dass sie sich vielfältig in unserer Gemeinde einbringen. Besonders danke ich Ihnen, dass Sie durch Ihr Mitmachen bei der heutigen Vernissage auch ein Zeichen gesetzt haben. Ich trete an, um gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Zukunft für unsere Gemeinde aktiv zu gestalten. Dabei hat die Kunst einen wichtigen und unverzichtbaren Platz. Ich will, dass Kunst und Kultur in all seinen Fassetten präsent bleibt und für alle noch präsenter wird. Dazu brauche ich Sie.

Zunächst Sie, liebe Wählerinnen und Wähler, die ich um ihr Vertrauen bitte. Und dann Sie, liebe Künstler. Ich freue mich auf viele gemeinsame Initiativen und Projekte. Miteinander können wir unsere Gemeinde zu dem Ort machen, über den die hier wohnenden Menschen sagen „Ich möchte nirgends anders wohnen, als hier in Neuhaus, Vornbach und Mittich“.

Grenzüberschreitend zum Gespräch mit Golhaubenfrauen und Frauenbund

Neuhaus a. Inn Zu einem bayerisch-österreichischen Austausch trafen sich in Vornbach Politiker aus Bayern und Oberösterreich mit Goldhaubenfrauen und Mitgliedern des Frauenbundes. Der Austausch, zu dem auch der stv. Landrat Raimund Kneidinger und die oberösterreichische Landtagsabgeordnete Barbara Tausch gekommen waren, hatten 2. Bürgermeister Stephan Dorn, Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer und Gemeinderätin Annemarie Bernhardt organisiert. In geselliger Runde wurden Möglichkeiten zur Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Innanrainern von „drent und herent“ diskutiert. Die Radlerin Abgeordnete Barbara Tausch, die auf ihren Touren gerne in Vornbach einkehrt, war zudem von Hintergrundinformationen zur historischen Bedeutung Vornbachs begeistert.

Bild: Donaubauer

Auf dem Bild: Vornbacherinnen und Vornbacher diskutierten mit (3. bis 5. v. l) Landtagsabgeordneter Barbara Tausch, stv. Landrat Raimund Kneidinger, Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer, Gemeinderätin Annemarie Bernhardt (8. v. r), 2. Bürgermeister Stephan Dorn (4. v. r) und Gemeinderatskandidatin Anna Dienst

Danke für viele gute Gespräche!


In den letzten 2 1/2 Wochen bin ich knapp 90 Stunden netto zu Fuß in der Gemeinde unterwegs gewesen und habe an ausnahmslos allen Haustüren in der gesamten Gemeinde geklingelt, um mich als Bürgermeisterkandidat vorzustellen. Bei knapp 70 % der Haushalte habe ich persönlich jemanden angetroffen.

Auch wenn der Marsch durch die Gemeinde anstrengend war, bin ich glücklich über viele nette Gespräche, gute Anregungen und sehr viel positive Rückkoppelung. Danke an alle, die mir ein Bier, einen Schnaps oder Kaffee angeboten hätten. Bitte seid mir nicht böse, dass ich mit Blick auf das Ziel, alle zu besuchen, und mit Blick auf meine Gesundheit nur die wenigsten Einladungen auf eine Kaffee annehmen konnte. Auf den Rest komme ich noch gerne zurück.

Danke an die Gemeinderatskandidatinnen und Kandidaten, die mich zeitweise begleitet haben.

Nebenbei kenne ich jetzt jede Straße und jedes Haus in unserer Gemeinde. Mein Notizblock mit Anregungen ist gut gefüllt.

Ich bin top motiviert, mich zu 100 % für die Gemeinde Neuhaus a.Inn einzusetzen. Ich bitte um das Vertrauen, damit ich die Zukunft aktiv gestalten kann. Mein Ziel ist, dass jeder Gemeindebürger nirgends lieber leben würde, als in Neuhaus, Vornbach und Mittich.

Jede Stimme zählt.

Unser Programm für Neuhaus, Vornbach und Mittich

Wohnen, Leben und Arbeiten in unseren 3 Ortsteilen: Neuhaus, Vornbach und Mittich

Schaffung von Wohnraum für alle Generationen durch Innenraumverdichtung, Erweiterung von Baugebieten, innovative Bauformen, Förderung des sozialen Wohnungsbaus

Bedarfsgerechter Ausbau der Kinderbetreuung: Erweiterung der täglichen Betreuungszeiten, Ferienbetreuung, Intensivierung der Kinder- und Jugendarbeit

Erhalt der Nahversorgung für Dinge des täglichen Bedarfs
Sicherstellung einer hochwertigen und ortsnahen Gesundheitsversorgung

Förderung einer vielfältigen, leistungsfähigen und nachhaltigen Landwirtschaft

Ansiedlung und Förderung von Gewerbebetrieben mit zukunftsorientierten Arbeitsplatzangeboten

Umsetzung von Schutzmaßnahmen gegen Starkregen in Vornbach
Einfordern von Hochwasserschutz im gesamten Gemeindegebiet, insbesondere den Ortsteilen Mittich, Reding, Afham

Nutzung geeigneter gemeindlicher Flächen als Blühflächen zum Schutz von Flora und Fauna

Erarbeitung eines Lärmschutz- und Verkehrskonzeptes und Einfordern eines aktiven Lärmschutzes an der A3

Ausbau der innerörtlichen Rad- und Gehwegenetze und verbindend zwischen den Orten unserer Gemeinde

Einfordern zum Ausbau des ÖPNV

Gestaltung der Innlände als Raum der Begegnung sowie der Verbindungen von der Alten Innbrücke über den Tennisplatz bis zur Passauer Straße

Ausweitung der interkommunalen Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden innerhalb der ILE und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit für das Mittelzentrum Neuhaus-Schärding

Aktive Ansprache von (Neu-) Bürgern zum regen Mitmachen in der Gemeinde

Förderung der Vereine und deren Veranstaltungen und lokalen Festen

Etablierung eines Angebotes für die Erwachsenenbildung vor Ort
Aktive Seniorenarbeit durch Bildung eines Seniorenbeirates und Einrichtung eines Ehrenamtsbusses

172 Schafkopfspieler beim Turnier der CSU Neuhaus

Neuhaus a.Inn Mit 172 Kartlern war das Schafkopfturnier der CSU Neuhaus unter Schirmherrnschaft von Bürgermeisterkandidat und CSU-Vorsitzenden Stephan Dorn wieder sehr gut besucht. Die Turnierleitung hatten wieder Reinhold Wallner und Christian Lehner übernommen. Den 1. Preis holte sich Bernhard Weichselberger. Ihm folgten Uwe Artmeier und Lokalmatador Oliver Heger. Beste Frau wurde Lydia Stoiber aus Neuhaus a.Inn.

Bild: privat/CSU

Von links: Organisator Christian Lehner, Oliver Heger, Gemeinderätin Gisela Stocker, Uwe Artmeier, Gewinner Bernhard Weichselberger mit CSU-Bürgermeisterkandidat Stephan Dorn, Lydia Stoiber, Turnierleiter Reinhold Wallner, CSU-Schatzmeister Markus Zeilberger und JU-Vorsitzender Franz Dorn

Der Hong von Hinterfirmiansreut kehrt zurück

Der Hong von Hinterfirmiansreut kehrt zurück

Philippsreut/Neuhaus a.Inn   Heute verbreiten sich Nachrichten weltweit in Sekundenschnelle über das Internet. In früherer nicht-digitaler Zeit ging es noch gemütlicher zu. Allerdings war es auch komplizierter, wenn die Bürger einer Gemeinde über amtlich wichtige Vorgänge informiert werden mussten. Besonders in Kommunen mit auseinanderliegenden Häusern war nicht sichergestellt, dass über einem Aushang in einem Schaukasten alle Einwohner informiert werden. Deshalb war in vielen Orten der „Hong“ die übliche Form der Nachrichtenübermittlung. Dabei handelt es sich um ein gebogenes Stück Holz, das mit einem Schlitz versehen war. In diesen Schlitz wurde die amtliche Bekanntmachung gesteckt. Durch den bekannten Hong wussten die Bewohner, dass das Schriftstück echt ist. Der Hong war beim Dorfobmann verwahrt. Gab es eine amtliche Nachricht, so wanderte er von Haus zu Haus. Wenn er wieder beim Dorfobmann ankam, wusste dieser, dass die gesamte Gemeinde informiert war.

Teilweise waren solche Gemeindestäbe bis in die zweite Hälfte des letzten Jahrhunderts im Einsatz. Heute gibt es einfachere Möglichkeiten zur Informationsweitergabe. Viele Gemeindestäbe sind verloren gegangen.

Einer der wenigen erhaltenen Hong ist nun an seinen Ursprung zurückgekehrt. Er befand sich zuletzt im Besitz des 2. Bürgermeisters von Neuhaus a.Inn Stephan Dorn, der ihn als Sohn des Heimatforschers und Philippsreuter Ehrenbürger Dr. Ernst Dorn nach dessen Tod verwahrte. Nach Gesprächen mit dem Bürgermeister von Philippsreut Helmut Knaus war man sich einig, dass er in der Gemeinde Philippsreut einen stimmigen Platz habe. Stephan Dorn ist wichtig, dass der Hong für die Nachwelt erhalten bleibt. Deshalb ist er auch besser in gemeindlicher Hand aufgehoben. Gemeinsam mit Helmut Knaus entwarf er ein Konzept. So soll er nach dem Rathausumbau in der Gemeinde Philippsreut, zu der Hinterfirmiansreut heute gehört, einen Platz in einem Schaukasten mit einer Beschreibung finden. Bis dahin wird er im Amtszimmer von Bürgermeister Helmut Knaus verwahrt.

Spende für Klosterkirche

Neuhaus a. Inn  Viele Neuhauser haben zur Klosterkirche eine ganz besondere Beziehung. Das Kloster ist seit der Hochwassersanierung des Ortes eines der wenigen historischen Gebäude. Die auf der Klosterinsel stehende Kirche verbinden viele ältere Neuhauser mit wichtigen persönlichen Ereignissen, wie der eigenen Erstkommunion oder der Hochzeit. 2013 wurde die Kirche durch das Hochwasser schwer beschädigt. Mit vereinten Kräften wurde sie nun wieder hergestellt. Dabei muss auch die Pfarrei 70.000 Euro aufbringen. Knapp 90 % haben die Neuhauser bereits gesammelt. 400 zusätzliche Euro kamen nun durch ein Spende von CSU-Bürgermeisterkandidaten und 2. Bürgermister Stephan Dorn und seinem Team zusammen. Stephan Dorn und Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer überreichten stellvertretend einen Riesenscheck an Pfarrer Dr. Hans Würdinger.  Stephan Dorn verband dies mit dem Aufruf, die restlichen erforderlichen Mittel gemeinsam zusammen zu bringen. Die Spendenbereitschaft sei ein schönes Beispiel einer gelebten aktiven Bürgergesellschaft.

Bild: Angelika Dorn

Von links: 2. Bürgermeister Stephan Dorn, Monsignore Dr. Hans Würdinger und Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer