Parkplatz Reding verhindert

Erleichterung in Reding und Neuhaus a.Inn

Neuhaus a. Inn   Wenige Tage nach der Entscheidung, dass der Bau eines Parkplatzes mit Möglichkeit der Grenzkontrolle bei Reding nicht weiter geprüft wird, zeigten sich 2. Bürgermeister Stephan Dorn (CSU) und der Redinger Gemeinderat Erwin Wagmann (CSU) erleichtert und verbanden dies mit dem Dank an die beteiligten überörtlichen Mandatsträger und den 1. Bürgermeister Josef Schifferer.

Nachdem Stephan Dorn im Juni mit einem Brief eindringlich Bundesminister Andreas Scheuer gebeten hatte, bei der Abwägung die berechtigten Interessen der Redinger im Blick zu haben, dankte er ihm nun ebenfalls schriftlich. Andreas Scheuer war von verschiedenen Seiten mit der massiven Forderung konfrontiert, Alternativen für den derzeitigen Kontrollstandort zu ermöglichen. Umso mehr sei es ihm, so Stephan Dorn, hoch anzurechnen, dass er die Argumente der Neuhauser und Redinger entsprechend gewichtet hat. Der Parkplatz Reding hätte für die Anlieger erhebliche Nachteile gebracht. Für die vom Ausweichverkehr belasteten Orte wäre durch die zu erwartende lange Bauzeit keine Entlastung zu erwarten gewesen. Es gelte nun, andere Kontrollmechanismen zu finden. Bundesinnenminister Horst Seehofer sei gefordert, Lösungen erarbeiten zu lassen. Ein Ausbau der Schleierfahndung dürfte ein Baustein sein.

Stephan Dorn und Erwin Wagmann bedankten sich insbesondere bei Landrat Franz Meyer, seinem Stellvertreter Raimund Kneidinger und Landtagsabgeordneten Walter Taubeneder, die während der Diskussion eine entscheidende Rolle spielten. Nachdem die Argumente auf dem Tisch lagen, drängte insbesondere Franz Meyer auf eine schnelle Lösung. Diese wurde nun durch den Schulterschluss der kommunalen und überörtlichen Politiker bewirkt.

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