Vernissage zeigt künstlerische Vielfalt in der Gemeinde Neuhaus

Neuhaus a.Inn  Insgesamt 10 Künstler aus der Gemeinde Neuhaus a.Inn oder mit engem Bezug zu Neuhaus zeigten eine Auswahl ihrer Werke und unterstützten in diesem Zusammenhang den Wahlkampf von Bürgermeisterkandidaten Stephan Dorn, der die Laudatio hielt. Kunst, so Stephan Dorn, beschränkt sich in Bayern trotz verschiedener Rückschläge der Region nicht nur auf die Metropolen wie München. Wie lebendig die Kunstszene in der Gemeinde Neuhaus a.Inn ist, zeige die Ausstellung. Mit Arnulf Rainer hat auf Vermittlung von Fritz Klier ein Maler ein Bild überlassen, der im Schloss Vornbach wirkte und der als Übermaler und Querdenker längst einen Platz in der Kunstgeschichte eingenommen hat. Eine Reihe von Bilder stellte Fritz Klier, der wohl bekannteste Zeichner im süddeutschen Raum, selbst aus. Er brachte auch seinen Schüler Jacob Schindelmaißer mit, dessen künstlerische Entwicklung er seit fünf Jahren fördert. Fritz Klier hatte für die Ausstellung auch Bilder von Ilse Hahn, der Stiefmutter des früheren Schlosseigentümers von Vornbach Gustav-Adolf Hahn gewinnen können. Leider konnte Fritz Klier, der die Ausstellung nach Kräften unterstützte, gesundheitsbedingt bei der Eröffnung nicht selbst anwesend sein.

Wesentlichen Anteil an der Organisation der Ausstellung hatte Dr. Josef Sommer. Der Autodidakt fesselt die Betrachter nicht nur mit seinen Skulpturen und Bildern, sondern mit den darauf abgestimmten Sinnsprüchen. Trotz einer Ausstellung in der Kubin Galerie Wernstein, die in Kürze anläuft, beteiligte sich Hermann Forstner wieder mit einer Auswahl seiner Werke. Hermann Forstner hatte bereits vor zwölf Jahren mit einer bis heute im Gedächtnis gebliebenen Vernissage „Schwarzes aus Kunst, Küche und Politik“ Schützenhilfe für Stephan Dorn geleistet.

Die vielen als Aquarellmalerin bekannte Christine Jovanovic zeigte eine Kostprobe ihrer neuen künstlerischen Leidenschaft, der Fotografie. Herwig Weißgerber, der seine Werkstatt im Anwesen von Dr. Sommer hat, brachte seine Holzskulpturen mit, denen der Laudator einen hohen Wiedererkennungswert zusprach. Trotz Parallelausstellung in der Spielbank Bad Füssing war Gisela Reinhard aus Vornbach mit Miniaturkunstwerken und Landschaftsgemälden vertreten. Abgerundet wurde die Ausstellung durch Bilder in naiver Malerei von Karl Niedermeier, der nach einem bewegten Leben seinen Lebensabend in Neuhaus a. Inn verbringt.

Stephan Dorn nutzte die Laudatio vor vollem Haus auch dazu, auf Teile seinen Programmes hinzuweisen. So wolle er in Bezug auf die Innlände gerne auch, aber nicht nur über Parkgebühren diskutieren, sondern die Schokoladenseite von Neuhaus zu einem Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Einheimische und Besucher entwickeln. Dazu gehöre auch Kunst. Für die Künstler stellte er mehrere Initiativen in Aussicht. So haben sich zahlreiche weitere Kunstschaffende gemeldet, die gerne ausgestellt hätten. Mit ihnen will er das vor einigen Jahren eingeschlafene Kultuwalking mit erweitertem Angebot neu beleben.

Dass auch bei der Kunst die Gemeinde Neuhaus a.Inn mit dem Landkreis Hand in Hand geht, wurde durch das Grußwort des stv. Landrates Raimund Kneidinger deutlich. Er lud die Besucher im Anschluss zum dritten Aspekt des Abends. Bei kulinarischen Höhepunkten von Tomas Bernreiter, der eigens eine besondere Speisekarte mit vielen schwarzen Gerichten gezaubert hat, führten Künstler, Politiker und Besucher noch viele Gespräche über die Kunst und die Zukunft in der Gemeinde Neuhaus a.Inn.

Bild: privat

Auf dem Bild von links: Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer, 2. Bürgermeister und Bürgermeisterkandidat Stephan Dorn, Hermann Forstner, Dr. Josef Sommer, Jacob Schindelmaißer, Herwig Weißgerber, Christine Jovanovic, Bürgermeister Josef Schifferer, stv. Landrat und Landratskandidat Raimund Kneidinger und Alt-Landrat Hanns Dorfner

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