Bayerisch-Österreichische Wirtschaftsrunde fordert Bürokratieabbau

Neuhaus a.Inn   In der Schreierei Wagner in Vornbach trafen sich Politiker mit Unternehmern von „drent und herent“ zum Meinungsaustausch. Der einladende Neuhauser 2. Bürgermeister sprach zwar davon, dass es in den Köpfen der Menschen keine Grenzen mehr gebe, sondern die Region eine Nahtstelle zwischen Bayern und Oberösterreich sei. Vieles werde aber noch durch eine teils sogar zunehmende Bürokratie gehemmt. Als ein Beispiel für eine hinter den Menschen herhinkende Politik verwies stv. Landrat Raimund Kneidinger auf das Entsendegesetz. Stephan Dorn plädierte für eine Grenzzone, in der auf Sozialversicherungsbescheinigung grenzüberschreitender Unternehmen verzichtet wird. Dabei bat er auch die oberösterreichische Landtagsabgeordnete Barbara Tausch um Unterstützung. Die Runde erörterte zahlreiche Hürden, die beseitigt werden müssen. So berichtete Stephan Dorn, dass es aus sicherheitstechnischen Gründen einem Schausteller aus Österreich untersagt wurde, beim Grenzlandfest in Neuhaus mitzuwirken. Weitere Probleme ergäben sich bei der Abrechnung oder Versicherbarkeit grenzüberschreitender Dienste. Einig war man sich aber auch, dass die EU gerade für die Region Passau-Schärding ein großer Segen ist. Es gelte jetzt, verbliebene Hürden mit Nachhaltigkeit zu beseitigen.

Bild. Privat

Von links: Unternehmer Andreas Wagner sen., Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer, 2. Bürgermeister Stephan Dorn, Andreas Wagner jun., Andrea Wagner, Unternehmerin Stefanie Wölfl (Mensch + Region), Landtagsabgeordnete Barbara Tausch und stv. Landrat Raimund Kneidinger

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