Oberpriller

Gestaltung der Innlände geht in die nächste Stufe

PNP 22.01. „Was bei der Gestaltung der Innlände möglich ist“

Anmerkung: Ich freue mich dass es jetzt losgeht. Wir müssen sicher noch viele Hürden überwinden, aber am Ende werden wir ein gutes Ergebnis haben.

PNP-Artikel:

Neuhaus am Inn. Die Gemeinde Neuhaus will die Innlände attraktiver gestalten. Laut Bürgermeister Stephan Dorn hilft es wenig, wenn man bedauert, dass man nur den Parkplatz für Schärding bereitstellt: „Wenn wir wollen, dass die Menschen auch bei uns bleiben, müssen wir etwas tun und Aufenthaltsqualität schaffen.“ Bedingt durch die Lage am Inn und den damit verbundenen Auflagen und den seit der Hochwassersanierung bei vielen Grundstücken ins Grundbuch eingetragenen Bebauungsverboten, ist die Umsetzung dieses Ziels jedoch sehr komplex. Um ein realisierbares Konzept zu erhalten, hat der Gemeinderat daher beschlossen, das Büro Oberpriller mit der Erarbeitung und Ausschreibung eines Architektenwettbewerbs zu beauftragen.Das Büro Oberpriller will, aufbauend auf bereits geführte Gespräche der Gemeinde mit Fachbehörden und weitere Abstimmungen, Leitplanken aufstellen, innerhalb derer sich Wettbewerbsteilnehmer bewegen können. Laut Stephan Dorn will man über den Tellerrand hinausschauen und das maximal Mögliche erreichen.Nachdem Ende 2020 der Auftrag vergeben wurde, hat sich das Büro über den Jahreswechsel in die Materie eingearbeitet. Mit einem Vor-Ort-Termin zwischen Bürgermeister Dorn und Planer Jakob Oberpriller, zu dem die Regierung online zugeschaltet war, wurden jetzt die nächsten Schritte fixiert.Das Büro Oberpriller will umgehend damit beginnen, Fachgespräche zu führen und ein Preisgericht für den Architektenwettbewerb zu gewinnen. Die Preisrichtervorbesprechung soll im April stattfinden. Bis zu diesem Zeitpunkt ist auch eine Bürgerbeteiligung geplant. Je nach Corona-Lage wird die Bürgerbeteiligung im Rahmen einer Workshops oder der Aufforderung zur Abgabe von Anregung über eine Bürgerinformation organisiert. Flankierend werden eventuell Online-Meetings angeboten. Zudem kommt erstmals am 2. Februar der Städtebauförderungsausschuss online zusammen. Die Ideen der Bürger und des Ausschusses können von den teilnehmenden Planungsbüros eingearbeitet werden.Die Sitzung des Preisgerichts ist für Oktober geplant. Im nächsten Jahr könnte dann die Detailplanung stattfinden, so dass ab 2023 gebaut werden kann. Ziel ist es, dass bis Ende 2024 der erste große Abschnitt abgeschlossen ist und die Innlände zur Landesgartenschau in Schärding, die 2025 geplant ist, in neuem Glanz erstrahlt.Die neu gestaltete Schokoladenseite von Neuhaus soll auch durch parallel laufende Projekte wie die Sanierung der Alten Innbrücke, die Sanierung der Staatsstraße, den Radwegelückenschluss sowie den Ersatzbau für die Rottbrücke und die Einbindung der alten Rottbrücke in das Radwegekonzept aufgewertet werden.Zudem greift der Bereich der Innlände zur Rottmündung sowie zur Passauer Straße über. Für die Passauer Straße strebt die Gemeinde in einem weiteren städtebaulichen Verfahren verkehrsberuhigte Lösungen an.Mit auf dem Bild: Jakob Oberpriller von https://www.facebook.com/oberprillerarchitekten

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