Alle Beiträge von 11737988

Corona: Eltern erwarten Verlässlichkeit

Ich habe Verständnis für die Bekämpfung von Corona.Dass Schulen aber 1 Tag öffnen und dann wieder zu sind (Montag ist unsere Grundschule wieder zu), kann ich nicht nachvollziehen (allein ein Korridor bei den Inzidenzwerten hätte das verhindert). Wie soll auf diese Weise ein vernünftiger Unterricht stattfinden und wie sollen sich die Familien organisieren?Ebenso sinkt mein Verständnis für teils nicht mehr durchschaubare Regelungen. In der Grenzregion ist es mittlerweile ein Desaster. Ständig neue und unabgestimmte Regelungen in Österreich und Bayern werden zunehmend nicht mehr nachvollziehbar.Meinen Unmut ergänzt der Ärger über Frau von der Leyen, die bei der Impfstoffbeschaffung völlig versagt hat (wie schon vorher als Verteidigungsministerin). Die Bürger erwarten jetzt von der großen Politik Regeln, die länger Bestand haben und zwischen Bayern und Österreich ein abgestimmtes Vorgehen. Schuld an der Misere ist das Virus. Wenn es allerdings überwunden werden soll, dürfen wir die Menschen und ihr Verständnis jetzt nicht verlieren.

Gestaltung der Innlände geht in die nächste Stufe

PNP 22.01. „Was bei der Gestaltung der Innlände möglich ist“

Anmerkung: Ich freue mich dass es jetzt losgeht. Wir müssen sicher noch viele Hürden überwinden, aber am Ende werden wir ein gutes Ergebnis haben.

PNP-Artikel:

Neuhaus am Inn. Die Gemeinde Neuhaus will die Innlände attraktiver gestalten. Laut Bürgermeister Stephan Dorn hilft es wenig, wenn man bedauert, dass man nur den Parkplatz für Schärding bereitstellt: „Wenn wir wollen, dass die Menschen auch bei uns bleiben, müssen wir etwas tun und Aufenthaltsqualität schaffen.“ Bedingt durch die Lage am Inn und den damit verbundenen Auflagen und den seit der Hochwassersanierung bei vielen Grundstücken ins Grundbuch eingetragenen Bebauungsverboten, ist die Umsetzung dieses Ziels jedoch sehr komplex. Um ein realisierbares Konzept zu erhalten, hat der Gemeinderat daher beschlossen, das Büro Oberpriller mit der Erarbeitung und Ausschreibung eines Architektenwettbewerbs zu beauftragen.Das Büro Oberpriller will, aufbauend auf bereits geführte Gespräche der Gemeinde mit Fachbehörden und weitere Abstimmungen, Leitplanken aufstellen, innerhalb derer sich Wettbewerbsteilnehmer bewegen können. Laut Stephan Dorn will man über den Tellerrand hinausschauen und das maximal Mögliche erreichen.Nachdem Ende 2020 der Auftrag vergeben wurde, hat sich das Büro über den Jahreswechsel in die Materie eingearbeitet. Mit einem Vor-Ort-Termin zwischen Bürgermeister Dorn und Planer Jakob Oberpriller, zu dem die Regierung online zugeschaltet war, wurden jetzt die nächsten Schritte fixiert.Das Büro Oberpriller will umgehend damit beginnen, Fachgespräche zu führen und ein Preisgericht für den Architektenwettbewerb zu gewinnen. Die Preisrichtervorbesprechung soll im April stattfinden. Bis zu diesem Zeitpunkt ist auch eine Bürgerbeteiligung geplant. Je nach Corona-Lage wird die Bürgerbeteiligung im Rahmen einer Workshops oder der Aufforderung zur Abgabe von Anregung über eine Bürgerinformation organisiert. Flankierend werden eventuell Online-Meetings angeboten. Zudem kommt erstmals am 2. Februar der Städtebauförderungsausschuss online zusammen. Die Ideen der Bürger und des Ausschusses können von den teilnehmenden Planungsbüros eingearbeitet werden.Die Sitzung des Preisgerichts ist für Oktober geplant. Im nächsten Jahr könnte dann die Detailplanung stattfinden, so dass ab 2023 gebaut werden kann. Ziel ist es, dass bis Ende 2024 der erste große Abschnitt abgeschlossen ist und die Innlände zur Landesgartenschau in Schärding, die 2025 geplant ist, in neuem Glanz erstrahlt.Die neu gestaltete Schokoladenseite von Neuhaus soll auch durch parallel laufende Projekte wie die Sanierung der Alten Innbrücke, die Sanierung der Staatsstraße, den Radwegelückenschluss sowie den Ersatzbau für die Rottbrücke und die Einbindung der alten Rottbrücke in das Radwegekonzept aufgewertet werden.Zudem greift der Bereich der Innlände zur Rottmündung sowie zur Passauer Straße über. Für die Passauer Straße strebt die Gemeinde in einem weiteren städtebaulichen Verfahren verkehrsberuhigte Lösungen an.Mit auf dem Bild: Jakob Oberpriller von https://www.facebook.com/oberprillerarchitekten

FFW auch in Coronazeiten aktiv

Mittich. Das Mittich eine gut funktionierende Dorfgemeinschaft hat, bestätigte einmal mehr die große Spendenbereitschaft, sagte Vorstand Stefan Häuslbauer. Es konnten im vergangenen Jahr wegen der Coronapandemie keine Veranstaltungen abgehalten werden. Häuslbauer führt dabei in seinem Schreiben das Grenzlandfest an, dessen Ausrichtung die FFW Mittich gemeinsam mit der Blaskapelle Mittich gewesen wäre. Auch die traditionelle Christbaumversteigerung sowie die jährliche Haussammlung konnten nicht durchgeführt werden. Aber wie immer konnten wir uns auf die Mitticher, Afhamer und Redinger verlassen, die trotzdem eine überaus große Spendenbereitschaft per Überweisung zeigten, so Häuslbauer.Kommandant Martin Wimmer geht in seinem Bericht für das Jahr 2020 neben dem Mitgliederstand – der FFW Mittich gehören derzeit 35 Feuerwehrdienstleistende und sieben Feuerwehranwärter an – besonders auf die getätigten Einsätze ein. So wurde die FFW Mittich insgesamt zu 23 Einsätzen alarmiert, die sich in technische Hilfeleistungen und abwehrender Brandschutz gliederten. Bei den technischen Hilfeleistungen waren es Verkehrsunfälle auf der Bundesautobahn A3, Unfälle auf der Bundesstraße B512 sowie Unwettereinsätze im eigenen Schutzbereich. Wenn es auch äußerst schwierig war, so konnten dennoch fünf Übungen abgehalten werden. Es waren zwei THL-Übungen, eine Brandschutzübung, eine Funkübung sowie eine Begehung mit Unterweisung, so Kommandant Wimmer. Erfreulich war dabei auch immer die überaus große Teilnehmerzahl, merkte Wimmer dazu an.Weiter konnte auch die Ehrenzeichenverleihung an verdiente Feuerwehrkameraden für 25 und 40 Dienstjahre (wir berichteten darüber) vorgenommen werden. Darüber hinaus hatte man zu mehreren Besprechungen bezüglich der Fahrzeugersatzbeschaffung eingeladen, merkt Wimmer weiter an.Das Jahr 2020 war, wie für viele andere auch, kein normales Jahr, schreibt Vorstand Stefan Häuslbauer. So musste im März aufgrund der Coronapandemie der Termin für die Jahreshauptversammlung verschoben werden. Eine Durchführung war auch später nicht mehr möglich. Die Mitglieder wurden aber ausführlich per Brief informiert und konnten der Entlastung zustimmen.Besonders zu Bedauern war, so der Vorstand, dass bei Beerdigungen verdienter Kameraden die Teilnahme nicht in dem gewohnten würdevollen Rahmen möglich war. Übungen und gesellschaftlich Anlässe, wie runde Geburtstage waren ebenfalls kaum möglich. Auch das Ausscheiden der jungen Kameradinnen und Kameraden aus der Jugendfeuerwehr und die Übernahme in die aktive Mannschaft konnte nicht in der gewohnten Form vorgenommen werden. Trotz der oft bedrückenden Situation gab es aber auch Erfreuliches, wie Vorstand Stefan Häuslbauer berichtete. Am Feuerwehrhaus wurden von der Firma Ledermüller aus Fürstenzell ein Schriftzug sowie ein heiliger Florian aus Acrylglas angebracht. Entworfen wurde der Schutzpatron der Feuerwehr vom Künstler Konrad Schmid aus Hartkirchen.Trotz all der vielen negativen Anmerkungen sei man hoch motiviert und blicke optimistisch nach vorne, so Stefan Häuslbauer. So ist für 2022 wieder ein Familienfest geplant und auch die Vorfreude auf das neue Feuerwehrauto, das Anfang 2022 kommen soll, sei besonders groß. Bürgermeister Stephan Dorn bedankte sich bei den Führungskräften der Feuerwehr Mittich für die geleisteten Arbeits- und Einsatzstunden und die stete Einsatzbereitschaft. Diesen Dank geben sie bitte an ihre aktiven Feuerwehrkameradinnen und –kameraden weiter, sagte er. Nachdem die Bundesautobahn A3 in diesem Teilstück in den Zuständigkeitsbereich der Feuerwehr Mittich falle, habe man auch das ganze Jahr über hier mit vielen Einsätzen – teils schweren Unfällen, zu tun. Stephan Dorn, der selbst Mitglied bei der Feuerwehr Mittich ist, betonte einmal mehr, dass die Gemeinde Neuhaus am Inn ihre Feuerwehren so ausstatte, dass sie bei den Einsätzen die an sie gestellten Anforderungen bewältigen könne. In diesem Zusammenhang sprach er auch die Ersatzbeschaffung des Einsatzfahrzeuges an. Text zum Bild: Zu insgesamt 23 Einsätzen wurde die Feuerwehr Mittich im vergangenen Jahr alarmiert. Für die geleisteten Arbeits- und Einsatzstunden und die stete Einsatzbereitschaft bedankten sich 1. Bürgermeister Stephan Dorn (2.v.l.) und 2. Bürgermeister Dr. Wolfgang Angermair (rechts) bei Kommandanten Martin Wimmer (2.v.r.) und Vorstand Stefan Häuslbauer (links).Foto: Lindmeier

100 Weihnachtssterne für das Wohnstift

Neuhaus a. Inn  Wie jedes Jahr hat die CSU Neuhaus auch zu Corona-Zeiten für die Bewohner des Wohnstiftes 100 Weihnachtssterne gestiftet. In normalen Jahren wurden die Blumenstöcke immer im Rahmen der Weihnachtsfeier übergeben. In diesem Jahr war das leider nicht möglich. So übergab CSU-Vorsitzender und Bürgermeister Stephan Dorn (Mitte) die Weihnachtssterne an Melanie Baumgartner (l.) und Tanja Niedermeier (r.), die sie wiederum Bewohnern und Mitarbeitern auf Zimmer stellten. Stephan Dorn freute sich dieses Jahr besonders, dass der CSU-Ortsverband für etwas Freude sorgen konnte. Gemeinsam wünschte man sich, dass Weihnachten 2021 wieder eine Zeit der persönlichen Begegnung wird.