Archiv der Kategorie: Politik

Landwirte fordern sachlichere politische Diskussion

Bericht vom Gesprächskreis mit jungen Landwirten in Neuhaus a.Inn

Viele Landwirte fühlen sich von der Politik im Stich gelassen. Eine ständig steigende Anzahl von Verordnungen, der Kostendruck und die zunehmend geringe Wertschätzung durch Teile der Bevölkerung führen besonders bei jungen und engagierten Landwirten zu Frustration.
Um die Sorgen der Landwirte zu erörtern, lud CSU-Ortsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat Stephan Dorn praktizierende Bauern zu einer politischen Gesprächsrunde mit Landtagsabgeordnetem Walter Taubeneder und Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer.
Die Bauern zählten verschiedene Bestimmungen auf, die an der Praxis vorbei gingen. Als aktuelle Beispiele wurden Teilbereiche der Düngeverordnung diskutiert. Außerdem sorgt die neue gesetzliche Regelung zu Gewässerrandstreifen für Unmut. Unklar war, ob dort auch mehrjährige Energiepflanzen, wie z.B. Miscanthus, angebaut werden dürfen. Diese hätten einen höheren Nährstoffentzug als ungenutztes Gründland, was den Gewässerschutz sogar noch erhöhen würde.
Völlig unrealistisch seien die Vorgaben hinsichtlich der Produktion von Bioprodukten. Letztendlich bestimme der Verbraucher, ob er Bio kauft. Würde am Markt vorbei produziert, schade dies sogar dem Markt für Bio-Lebensmittel.
Schwer vermittelbar seien die unterschiedlichen internationalen Standards. Aktuell drängen zunehmend günstiger produzierte ausländische Lebensmittel auf den deutschen Markt. Gleichzeitig könne man derzeit beobachten, dass andere Länder landwirtschaftliche Fachkräfte aus Deutschland vermehrt abwerben. Heimische Landwirte können mit den Importpreisen kaum konkurrieren, weil hierzulande meist deutlich höhere Anforderungen an Tier- und Umweltschutz gestellt werden. Daher wünschen sich die Landwirte faire Preise für Ihre Produkte, die die Mehrkosten der inländischen Produktionsbedingungen auch honorieren.
Die jungen Bauern stießen bei den Politikern auf viel Verständnis. Der Gesprächskreis soll nur ein Anfang sein. Neben fachlichen Fragen im Detail gelte es auch, dass das gegenseitige Wissen und das Verständnis zwischen den Verbrauchern und den Landwirten gefördert werden. Auch der Natur- und Tierschutz sei nur gemeinsam und mit Wissen statt Vorurteilen zu erreichen.

Bild: Stephan Dorn
Von links: Gisela Stocker, Andreas Zwicklbauer, Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer, Stefan Lachhammer, Stefan Elender, Martin Schifferer, Dr. Wolfgang Angermair, Landtagsabgeordneter Walter Taubeneder und 2. Bürgermeister Stephan Dorn

Bayerisch-Österreichische Wirtschaftsrunde fordert Bürokratieabbau

Neuhaus a.Inn   In der Schreierei Wagner in Vornbach trafen sich Politiker mit Unternehmern von „drent und herent“ zum Meinungsaustausch. Der einladende Neuhauser 2. Bürgermeister sprach zwar davon, dass es in den Köpfen der Menschen keine Grenzen mehr gebe, sondern die Region eine Nahtstelle zwischen Bayern und Oberösterreich sei. Vieles werde aber noch durch eine teils sogar zunehmende Bürokratie gehemmt. Als ein Beispiel für eine hinter den Menschen herhinkende Politik verwies stv. Landrat Raimund Kneidinger auf das Entsendegesetz. Stephan Dorn plädierte für eine Grenzzone, in der auf Sozialversicherungsbescheinigung grenzüberschreitender Unternehmen verzichtet wird. Dabei bat er auch die oberösterreichische Landtagsabgeordnete Barbara Tausch um Unterstützung. Die Runde erörterte zahlreiche Hürden, die beseitigt werden müssen. So berichtete Stephan Dorn, dass es aus sicherheitstechnischen Gründen einem Schausteller aus Österreich untersagt wurde, beim Grenzlandfest in Neuhaus mitzuwirken. Weitere Probleme ergäben sich bei der Abrechnung oder Versicherbarkeit grenzüberschreitender Dienste. Einig war man sich aber auch, dass die EU gerade für die Region Passau-Schärding ein großer Segen ist. Es gelte jetzt, verbliebene Hürden mit Nachhaltigkeit zu beseitigen.

Bild. Privat

Von links: Unternehmer Andreas Wagner sen., Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer, 2. Bürgermeister Stephan Dorn, Andreas Wagner jun., Andrea Wagner, Unternehmerin Stefanie Wölfl (Mensch + Region), Landtagsabgeordnete Barbara Tausch und stv. Landrat Raimund Kneidinger

Vernissage zeigt künstlerische Vielfalt in der Gemeinde Neuhaus

Neuhaus a.Inn  Insgesamt 10 Künstler aus der Gemeinde Neuhaus a.Inn oder mit engem Bezug zu Neuhaus zeigten eine Auswahl ihrer Werke und unterstützten in diesem Zusammenhang den Wahlkampf von Bürgermeisterkandidaten Stephan Dorn, der die Laudatio hielt. Kunst, so Stephan Dorn, beschränkt sich in Bayern trotz verschiedener Rückschläge der Region nicht nur auf die Metropolen wie München. Wie lebendig die Kunstszene in der Gemeinde Neuhaus a.Inn ist, zeige die Ausstellung. Mit Arnulf Rainer hat auf Vermittlung von Fritz Klier ein Maler ein Bild überlassen, der im Schloss Vornbach wirkte und der als Übermaler und Querdenker längst einen Platz in der Kunstgeschichte eingenommen hat. Eine Reihe von Bilder stellte Fritz Klier, der wohl bekannteste Zeichner im süddeutschen Raum, selbst aus. Er brachte auch seinen Schüler Jacob Schindelmaißer mit, dessen künstlerische Entwicklung er seit fünf Jahren fördert. Fritz Klier hatte für die Ausstellung auch Bilder von Ilse Hahn, der Stiefmutter des früheren Schlosseigentümers von Vornbach Gustav-Adolf Hahn gewinnen können. Leider konnte Fritz Klier, der die Ausstellung nach Kräften unterstützte, gesundheitsbedingt bei der Eröffnung nicht selbst anwesend sein.

Wesentlichen Anteil an der Organisation der Ausstellung hatte Dr. Josef Sommer. Der Autodidakt fesselt die Betrachter nicht nur mit seinen Skulpturen und Bildern, sondern mit den darauf abgestimmten Sinnsprüchen. Trotz einer Ausstellung in der Kubin Galerie Wernstein, die in Kürze anläuft, beteiligte sich Hermann Forstner wieder mit einer Auswahl seiner Werke. Hermann Forstner hatte bereits vor zwölf Jahren mit einer bis heute im Gedächtnis gebliebenen Vernissage „Schwarzes aus Kunst, Küche und Politik“ Schützenhilfe für Stephan Dorn geleistet.

Die vielen als Aquarellmalerin bekannte Christine Jovanovic zeigte eine Kostprobe ihrer neuen künstlerischen Leidenschaft, der Fotografie. Herwig Weißgerber, der seine Werkstatt im Anwesen von Dr. Sommer hat, brachte seine Holzskulpturen mit, denen der Laudator einen hohen Wiedererkennungswert zusprach. Trotz Parallelausstellung in der Spielbank Bad Füssing war Gisela Reinhard aus Vornbach mit Miniaturkunstwerken und Landschaftsgemälden vertreten. Abgerundet wurde die Ausstellung durch Bilder in naiver Malerei von Karl Niedermeier, der nach einem bewegten Leben seinen Lebensabend in Neuhaus a. Inn verbringt.

Stephan Dorn nutzte die Laudatio vor vollem Haus auch dazu, auf Teile seinen Programmes hinzuweisen. So wolle er in Bezug auf die Innlände gerne auch, aber nicht nur über Parkgebühren diskutieren, sondern die Schokoladenseite von Neuhaus zu einem Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Einheimische und Besucher entwickeln. Dazu gehöre auch Kunst. Für die Künstler stellte er mehrere Initiativen in Aussicht. So haben sich zahlreiche weitere Kunstschaffende gemeldet, die gerne ausgestellt hätten. Mit ihnen will er das vor einigen Jahren eingeschlafene Kultuwalking mit erweitertem Angebot neu beleben.

Dass auch bei der Kunst die Gemeinde Neuhaus a.Inn mit dem Landkreis Hand in Hand geht, wurde durch das Grußwort des stv. Landrates Raimund Kneidinger deutlich. Er lud die Besucher im Anschluss zum dritten Aspekt des Abends. Bei kulinarischen Höhepunkten von Tomas Bernreiter, der eigens eine besondere Speisekarte mit vielen schwarzen Gerichten gezaubert hat, führten Künstler, Politiker und Besucher noch viele Gespräche über die Kunst und die Zukunft in der Gemeinde Neuhaus a.Inn.

Bild: privat

Auf dem Bild von links: Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer, 2. Bürgermeister und Bürgermeisterkandidat Stephan Dorn, Hermann Forstner, Dr. Josef Sommer, Jacob Schindelmaißer, Herwig Weißgerber, Christine Jovanovic, Bürgermeister Josef Schifferer, stv. Landrat und Landratskandidat Raimund Kneidinger und Alt-Landrat Hanns Dorfner

Grenzüberschreitend zum Gespräch mit Golhaubenfrauen und Frauenbund

Neuhaus a. Inn Zu einem bayerisch-österreichischen Austausch trafen sich in Vornbach Politiker aus Bayern und Oberösterreich mit Goldhaubenfrauen und Mitgliedern des Frauenbundes. Der Austausch, zu dem auch der stv. Landrat Raimund Kneidinger und die oberösterreichische Landtagsabgeordnete Barbara Tausch gekommen waren, hatten 2. Bürgermeister Stephan Dorn, Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer und Gemeinderätin Annemarie Bernhardt organisiert. In geselliger Runde wurden Möglichkeiten zur Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Innanrainern von „drent und herent“ diskutiert. Die Radlerin Abgeordnete Barbara Tausch, die auf ihren Touren gerne in Vornbach einkehrt, war zudem von Hintergrundinformationen zur historischen Bedeutung Vornbachs begeistert.

Bild: Donaubauer

Auf dem Bild: Vornbacherinnen und Vornbacher diskutierten mit (3. bis 5. v. l) Landtagsabgeordneter Barbara Tausch, stv. Landrat Raimund Kneidinger, Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer, Gemeinderätin Annemarie Bernhardt (8. v. r), 2. Bürgermeister Stephan Dorn (4. v. r) und Gemeinderatskandidatin Anna Dienst

Danke für viele gute Gespräche!


In den letzten 2 1/2 Wochen bin ich knapp 90 Stunden netto zu Fuß in der Gemeinde unterwegs gewesen und habe an ausnahmslos allen Haustüren in der gesamten Gemeinde geklingelt, um mich als Bürgermeisterkandidat vorzustellen. Bei knapp 70 % der Haushalte habe ich persönlich jemanden angetroffen.

Auch wenn der Marsch durch die Gemeinde anstrengend war, bin ich glücklich über viele nette Gespräche, gute Anregungen und sehr viel positive Rückkoppelung. Danke an alle, die mir ein Bier, einen Schnaps oder Kaffee angeboten hätten. Bitte seid mir nicht böse, dass ich mit Blick auf das Ziel, alle zu besuchen, und mit Blick auf meine Gesundheit nur die wenigsten Einladungen auf eine Kaffee annehmen konnte. Auf den Rest komme ich noch gerne zurück.

Danke an die Gemeinderatskandidatinnen und Kandidaten, die mich zeitweise begleitet haben.

Nebenbei kenne ich jetzt jede Straße und jedes Haus in unserer Gemeinde. Mein Notizblock mit Anregungen ist gut gefüllt.

Ich bin top motiviert, mich zu 100 % für die Gemeinde Neuhaus a.Inn einzusetzen. Ich bitte um das Vertrauen, damit ich die Zukunft aktiv gestalten kann. Mein Ziel ist, dass jeder Gemeindebürger nirgends lieber leben würde, als in Neuhaus, Vornbach und Mittich.

Jede Stimme zählt.

Unser Programm für Neuhaus, Vornbach und Mittich

Wohnen, Leben und Arbeiten in unseren 3 Ortsteilen: Neuhaus, Vornbach und Mittich

Schaffung von Wohnraum für alle Generationen durch Innenraumverdichtung, Erweiterung von Baugebieten, innovative Bauformen, Förderung des sozialen Wohnungsbaus

Bedarfsgerechter Ausbau der Kinderbetreuung: Erweiterung der täglichen Betreuungszeiten, Ferienbetreuung, Intensivierung der Kinder- und Jugendarbeit

Erhalt der Nahversorgung für Dinge des täglichen Bedarfs
Sicherstellung einer hochwertigen und ortsnahen Gesundheitsversorgung

Förderung einer vielfältigen, leistungsfähigen und nachhaltigen Landwirtschaft

Ansiedlung und Förderung von Gewerbebetrieben mit zukunftsorientierten Arbeitsplatzangeboten

Umsetzung von Schutzmaßnahmen gegen Starkregen in Vornbach
Einfordern von Hochwasserschutz im gesamten Gemeindegebiet, insbesondere den Ortsteilen Mittich, Reding, Afham

Nutzung geeigneter gemeindlicher Flächen als Blühflächen zum Schutz von Flora und Fauna

Erarbeitung eines Lärmschutz- und Verkehrskonzeptes und Einfordern eines aktiven Lärmschutzes an der A3

Ausbau der innerörtlichen Rad- und Gehwegenetze und verbindend zwischen den Orten unserer Gemeinde

Einfordern zum Ausbau des ÖPNV

Gestaltung der Innlände als Raum der Begegnung sowie der Verbindungen von der Alten Innbrücke über den Tennisplatz bis zur Passauer Straße

Ausweitung der interkommunalen Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden innerhalb der ILE und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit für das Mittelzentrum Neuhaus-Schärding

Aktive Ansprache von (Neu-) Bürgern zum regen Mitmachen in der Gemeinde

Förderung der Vereine und deren Veranstaltungen und lokalen Festen

Etablierung eines Angebotes für die Erwachsenenbildung vor Ort
Aktive Seniorenarbeit durch Bildung eines Seniorenbeirates und Einrichtung eines Ehrenamtsbusses

172 Schafkopfspieler beim Turnier der CSU Neuhaus

Neuhaus a.Inn Mit 172 Kartlern war das Schafkopfturnier der CSU Neuhaus unter Schirmherrnschaft von Bürgermeisterkandidat und CSU-Vorsitzenden Stephan Dorn wieder sehr gut besucht. Die Turnierleitung hatten wieder Reinhold Wallner und Christian Lehner übernommen. Den 1. Preis holte sich Bernhard Weichselberger. Ihm folgten Uwe Artmeier und Lokalmatador Oliver Heger. Beste Frau wurde Lydia Stoiber aus Neuhaus a.Inn.

Bild: privat/CSU

Von links: Organisator Christian Lehner, Oliver Heger, Gemeinderätin Gisela Stocker, Uwe Artmeier, Gewinner Bernhard Weichselberger mit CSU-Bürgermeisterkandidat Stephan Dorn, Lydia Stoiber, Turnierleiter Reinhold Wallner, CSU-Schatzmeister Markus Zeilberger und JU-Vorsitzender Franz Dorn

CSU Neuhaus setzt auf Klimaneutralität

CSU Neuhaus setzt auf Klimaneutralität

In Wahlkämpfen wird bekanntlich viel Papier verteilt. Wir lassen ab sofort Prospekte aller Art klimaneutral drucken.
Die Klimaneutralität wird durch eine Spende für Aufforstungsprojekte erreicht. Aktuell fließt das Geld teils in entfernte Regionen. Mir schwebt vor, dass man in Zukunft auch in der Region Ausgleichsprojekte entwickelt. Neben dem klimaneutralen Prospektdruck gibt es andere Maßnahmen, um konkret etwas für die Umwelt zu tun. So schwebt mir die Anschaffung eines Geschirrmobils für Vereine zur Vermeidung von Plastikmüll bei kleineren Festen vor. Zu meinem Programm gehört auch die Nutzung einzelner gemeindlicher Grundstücke als Blühflächen. Es gibt viele sinnvolle Sachen, die man selbst machen kann, ohne Konflikte zu schüren. Das nützt dann der Umwelt und dem Miteinander.