Archiv der Kategorie: Engagement

Auf den Spuren der Grafen und Mönche von Vornbach

Spannende Führung zu den verborgenen Schätzen des Dorfes

PNP-Bericht von Dr. Hans Würdinger

Auf den Spuren der Grafen und Mönche von Vornbach

Vornbach. Das Dorf Vornbach hat eine lange und bewegte Geschichte, von der auch heute noch viele Schauplätze und Gebäude erzählen können. Seit dem 10. Jahrhundert stand hier die Burg der Grafen von Formbach mit ihren weit verzweigten Verwandtschaftslinien. 1094 gründete Graf Ekbert III. mit seiner Gemahlin Himiltrudis das Kloster Vornbach, das als Benediktinerabtei mit weithin bekannter Schreibschule und hochrangiger Klostermusik bis zur Säkularisation im Jahr 1803 bestand. Auf den Spuren der Grafen von Formbach führten Kornelius Schiestl und Josef Seitz junge und ältere Vornbacher durch das Dorf, aber auch viele Interessierte aus der Gemeinde Neuhaus und über deren Grenzen hinaus. Eingeladen zu diesem Gang durch die Geschichte hatte der VdK-Ortsverband Neuhaus mit dessen Vorsitzendem Stephan Dorn. Der Weg führte vom Vorreiterweg, wo einst die Pferde zum Ziehen der Innschiffe vorgespannt wurden zum Friedhof, wo der Chor der einstigen Pfarrkirche St. Martin seit der Säkularisation als Friedhofskirche dient. Im Pfarrhof ließen sich Spuren der einstigen Burg der Grafen feststellen, in der Klosterkirche, der jetzigen Pfarrkirche konnten die interessierten Besucher die spätbarocke Pracht aus dem 18. Jahrhundert bestaunen, vor allem auch die prachtvolle Sakristei, den Emporengang und die Chorempore mit der berühmten Egedacher-Orgel von 1732. Spannend war der Aufstieg auf den Kirchturm mit dem Blick über die historischen einstigen Klostergebäude. Für die interessierten Gäste öffneten sich auch die Tore des Schlosses, des einstigen Klosters, das seit Mitte des 19. Jahrhunderts in Privatbesitz ist und in den „englischen Garten“ des Schlossparks mit seinen weiten Sichtachsen. Der Blick wurde auch auf das „Bergerhaus“ und den Zehentstadl gelenkt, Gebäude, die still von der Klostergeschichte erzählen. Im Bergerhaus wurde Franz von Paula von Schrank (1747-1831), einer der größten Botaniker seiner Zeit geboren. Stephan Dorn stellte mit Blick auf die beiden fachkundigen Führer durch Vornbach fest: „Diese Geschichte braucht Leute, die sie weitertragen, damit sie auch heute noch lebendig und spannend bleibt. 

Bild: Josef Seitz und Kornelius Schiestl (v.links) führten die vielen Geschichtsinteressierten, darunter 3. Bürgermeister Uwe Pischl (rechts), auf Einladung des VdK-Ortvereins mit dessen Vorsitzenden und 2. Bürgermeister Stephan Dorn (3.v. links) auf den Spuren der Grafen von Formbach.

Foto: Würdinger

Englischgruppe für Senioren

Neuhaus a.Inn   In der Gemeinde Neuhaus a.Inn werden auf Anregung einzelner Senioren Personen gesucht, die sich regelmäßig zu einem englischsprachigen Kreis treffen wollen, um ihre Sprachkenntnisse auf dem Laufenden zu halten und die Sprache zu pflegen. Kontakte stellt der Seniorenbeauftragte Stephan Dorn (0170 482 37 34 – Anrufbeantworter nutzen) her.

Parkplatz Reding verhindert

Erleichterung in Reding und Neuhaus a.Inn

Neuhaus a. Inn   Wenige Tage nach der Entscheidung, dass der Bau eines Parkplatzes mit Möglichkeit der Grenzkontrolle bei Reding nicht weiter geprüft wird, zeigten sich 2. Bürgermeister Stephan Dorn (CSU) und der Redinger Gemeinderat Erwin Wagmann (CSU) erleichtert und verbanden dies mit dem Dank an die beteiligten überörtlichen Mandatsträger und den 1. Bürgermeister Josef Schifferer.

Nachdem Stephan Dorn im Juni mit einem Brief eindringlich Bundesminister Andreas Scheuer gebeten hatte, bei der Abwägung die berechtigten Interessen der Redinger im Blick zu haben, dankte er ihm nun ebenfalls schriftlich. Andreas Scheuer war von verschiedenen Seiten mit der massiven Forderung konfrontiert, Alternativen für den derzeitigen Kontrollstandort zu ermöglichen. Umso mehr sei es ihm, so Stephan Dorn, hoch anzurechnen, dass er die Argumente der Neuhauser und Redinger entsprechend gewichtet hat. Der Parkplatz Reding hätte für die Anlieger erhebliche Nachteile gebracht. Für die vom Ausweichverkehr belasteten Orte wäre durch die zu erwartende lange Bauzeit keine Entlastung zu erwarten gewesen. Es gelte nun, andere Kontrollmechanismen zu finden. Bundesinnenminister Horst Seehofer sei gefordert, Lösungen erarbeiten zu lassen. Ein Ausbau der Schleierfahndung dürfte ein Baustein sein.

Stephan Dorn und Erwin Wagmann bedankten sich insbesondere bei Landrat Franz Meyer, seinem Stellvertreter Raimund Kneidinger und Landtagsabgeordneten Walter Taubeneder, die während der Diskussion eine entscheidende Rolle spielten. Nachdem die Argumente auf dem Tisch lagen, drängte insbesondere Franz Meyer auf eine schnelle Lösung. Diese wurde nun durch den Schulterschluss der kommunalen und überörtlichen Politiker bewirkt.

FERIENPROGRAMM

Grenzüberschreitendes Ferienprogramm im Pferdehof

Neuhaus a.Inn   Das Kinderferienprogramm ist in Neuhaus a.Inn zu einer fixen Einrichtung geworden. Auch der VdK Unteres Inntal (Neuhaus, Vornbach, Mittich und Sulzbach) hat sich dieses Jahr wieder beteiligt und gemeinsam mit den Jobi Hof, in dem alte Pferde und zwei Esel Ihren Ruhesitz haben, einen Nachmittag mit den Tieren gestaltet. Die Kinder aus Neuhaus und Schärding durften reiten, die Pferde bürsten und bei einem von Jobi Hof-Stiftungsvorstand Dr. Gerhard Reichert zusammengestellten Quiz mit tollen Preisen ihr Wissen über Pferde unter Beweis stellen.

Erstmals wurde das Ferienprogramm heuer grenzüberschreitend veranstaltet, so dass Kinder von beiden Seiten des Inns mitmachen konnten. Dazu bekamen alle Kinder in Schärding und Neuhaus im Vorfeld neben dem Ferienprogramm der eigenen Gemeinde auch das der Nachbargemeinde. Als für die Schmuckkuverts fürs Zusammenführen noch ein paar Euros fehlten, sprang die Neuhauser Sparkasse ein. Deren Vertreter nutzten das VdK-Ferienprogramm, um die Spende symbolisch zu überreichen, da der VdK-Vorsitzende Stephan Dorn in Personalunion auch 2. Bürgermeister der Gemeinde ist.

Aktuell arbeiten die Vereine der Kommunen unter Mitwirkung der Kommunen und der für das Mittelzentrum Neuhaus-Schärding beauftragten Stefanie Wölfl daran, das gemeinsame Ferienprogramm 2020 auszubauen und weiter zu verzahnen. Der VdK wird als größter Sozialverband in der Gemeinde wieder seinen Beitrag leisten.

Bild: privat                                                                 

Bild von rechts: VdK-Vorsitzender und 2. Bürgermeister Stephan Dorn, Stiftungsvorstand Dr. Gerhard Reichert, Boris Felber von der Sparkasse Ruhstorf und Neuhaus, Sandra Sanladerer (Jobi Hof), Angelika Dorn (VdK), Heidi Zehetreiter (Jobi Hof), Gertraud Frank (VdK), Tanja Danninger (Jobi Hof) und Stephan Braun von der Sparkasse Neuhaus

Gemeinde-Seniorenfahrt 2019 nach Rom

Neuhauser Senioren auf Erkundungsreise nach Rom

Neuhaus a.Inn Ziel der von 2. Bürgermeister Stephan Dorn organisierte Seniorenreise war dieses Mal Rom. Wir immer war der Bus bis auf den letzten Platz ausgebucht. Durch die Kalkulation mit vollen Bussen können die Fahrten immer vergleichsweise günstig angeboten werden. Laut Stephan Dorn ist der Sinn der Gemeinde-Seniorenfahrten, dass bei der gemeinsamen Fahrt von Bürgerinnen und Bürgern aus der Grenzlandgemeinde auch Senioren mit geringerem Einkommen reisen können. Als externe Mitfahrerin war die stellvertretende Landrätin Gerlinde Kaupa mit dabei.

Nach der Anreise wurde bereits am ersten Abend optional eine geführte Wanderung zum Vatikan angeboten. Am 2. Tag folgte ein Stadtführung durch das antike Rom sowie die Kirchen St. Paul vor den Mauern, die Basilika Santi Giovanni e Paolo und Santa Maria Maggiore. Am Abend gab es weitere Eindrücke durch eine Lichterfahrt und ein Spaziergang durch die Stadt mit Spanischer Treppe und Trevi-Brunnen.

Tag 3 besuchten die Neuhauser die Katakombe Domitilla, Castel Gandolfo, den darunter liegenden Albaner See und zur ausgiebigen Weinprobe Frascati. Der Vatikan mit den Museen und der sixtinischen Kapelle standen am nächsten Vormittag auf dem Programm. Am Nachmittag des 4. Tages wanderten die Senioren nochmals durch die Stadt, besuchten das Pantheon sowie die deutsche Kirche und erlebten nebenbei hautnah eine Demonstration anlässlich der Regierungskrise in Italien. Am letzten Tag ging es unterbrochen durch die bekannt üppigen Brotzeiten bei den Neuhauser Seniorenfahrten nach Bayern zurück. Auf der Heimfahrt wurde diskutiert, wohin die nächste Reise gehen soll. Neben einer kürzeren Ausflugsfahrt nach Retz und Umgebung wurden eine Rundfahrt Sarajewo-Mostar-Medjugorje-Split oder Venedig Spezial ins Gespräch gebracht.

Bild: privat
Die Reisegruppe aus Neuhaus a.Inn mit 2. Bürgermeister Stephan Dorn (vorne, 3. Von links) und der stellvertretenden Landrätin Gerlinde Kaupa (vorne rechts), die als Gast mit dabei war.

Stephan Dorn, Am Goldberg 32, 94152 Neuhaus a.Inn

Ferienspaß durch CSU

Grenzenloser Ferienspaß auf dem Spielplatz

Neuhaus a.Inn  Zu Spiel und Spaß auf dem Spielplatz Vornbach lud die CSU Neuhaus im Rahmen des ersten grenzüberschreitenden Ferienprogramms Neuhaus-Schärding ein. Manche Kinder aus den Nachbarorten Vornbachs waren über das Angebot von der Kletterwand wir zum „Teulelsrad“ überrascht. 2. Bürgermeister und CSU-Vorsitzender Stephan Dorn sowie Angelika Dorn, die viele Kinder aus der Schul-Nachmittagsbetreuung kannte, ließen sich Geschicklichkeits- und Ratespiele einfallen. Dazwischen stärkten sich die Kinder bei mit einer Brotzeit und einem Eis aus dem nahegelegenen Cafe.

Bild: Stephan Dorn

Nach einer Spielerunde stärkten sich einige Kinder und Angelika Dorn mit einen von der CSU gestifteten Eis.

CSU stiftet Ruhebank für Senioren

Neuhaus a.Inn  Nach einigen Jahren Pause organisierten Stephan Dorn und Christian Lehner in diesem Jahr wieder ein Schafkopfturnier der CSU. Mit 180 Teilnehmern war es einer der größeren Turniere in der Umgebung. Ein merklicher Teil des Überschusses kommt nun den Neuhauser Senioren zugute. Diese wünschen sich seit Jahren mehr Sitzmöglichkeiten, um bei Spaziergängen einmal eine Rast einlegen zu können. Die CSU schaffte nun eine weitere Bank an, die am alten Tankstellengrundstück aufgestellt wurde.

Bild: privat

Von links. CSU-Kassier Markus Zeilberger, der ehemalige Gemeinderat Christian Lehner und CSU-Vorsitzender Stephan Dorn überzeugten sich davon, dass die neue Bank in Neuhaus bequem ist

Volksgläubigkeit ist Fundament Bayerns

Volksgläubigkeit ist Fundament Bayerns

Sammarei   Der Bayernbund hat sich neben anderen Zielen die Bewahrung der christlich-abendländischen Tradition sowie des Brauchtums auf die Fahne geschrieben. Immer wieder trifft man sich der Kreisverband Passau daher in Kirchen und Kapellen, um auf die Bedeutung des christlichen Glaubens für Bayern hinzuweisen. Die Gläubigkeit der Menschen war Grundlage für vieles, was Bayern heute ausmacht So prägen zum Beispiel Kirchen die Ortsbilder und kirchliche Festtage waren und sind seit jeher Höhepunkte im Jahr.

Anlässlich des 400. Jubiläums der Wallfahrt besuchte eine Delegation nun Sammerei zwischen Ortenburg und Haarbach. Der Wallfahrtsort hat nach Altötting die meisten Pilger pro Jahr. Unzählige Votivtafeln geben Zeugnis der Volksgläubigkeit während der letzten vier Jahrhunderte.

Mesnerin und Kirchenführerin Anita Schneider lies die Besucher spüren, dass Sammarei auch heute noch eine Kraftquelle für die Gläubigen ist. Die siebenfache Mutter, die jeden Tag in der Kirche Dienst leistet und nebenher eine Landwirtschaft betreibt, hat selbst eine Votivtafel aus Dankbarkeit über einen glimpflich verlaufenen Verkehrsunfall anfertigen lassen.

Kern der Kirche Sammarei ist eine Kapelle im Inneren des Gebäudes. Diese kleine Holzkirche blieb bei einem Großbrand 1619 in Sammarei als einziges Gebäude unversehrt. Ein Quittenbaum, der direkt neben der Kapelle ausbrannte, trieb mit einem über die Kapelle ragenden Ast wieder aus. Einen Korb Quitten schickte man der Gemahlin des Kurfürsten Maximilian I, der daraufhin den Bau einer massiven Wallfahrtskirche bewilligte. Der Bau der Kirche dauerte nur zwei Jahre.

Den Besuch der Kapelle nutzten die Bayernbund-Mitglieder zu einem stillen Gebet, bei dem jeder in Gedanken seine persönlichen Anliegen formulierte.

Bayernbund-Kreisvorsitzender Horst Wipplinger wies auf das Jubiläumsjahr hin. Dieses wurde am 1. Mai, dem Feiertag „Maria, die Schutzfrau Bayerns“ mit einem Festgottesdienst eingeläutet.

Bild: privat

Von links: Richard Langmeyer, Wolfgang Riebl, Kreisvorsitzender Horst Wipplinger, Johann Winklhofer, stellvertretender Kreisvorsitzender Stephan Dorn, Regine Zwick, Anita Schneider, Christine Püttner, Reinhold Hoenicka und Luise Wipplinger

Bayernbund Passau bedankt sich bei Petra Seibert

Bayernbund Passau bedankt sich bei Petra Seibert

Passau Mit Petra Seibert geht eine Vorkämpferin für die bayerische Heimat in den Ruhestand. 2012 war die Rektorin der Nikolaschule Passau bundesweit in den Medien, weil sie als Gruß bei den Schülern für ein bayerisches „Grüß Gott“ statt „Hallo“, „Hey“ oder „Tschüss“ eintrat. Für Petra Seibert war es auch eine Frage des Anstands, dass die Schüler ordentlich grüßen. Die taffe Direktorin musste dafür eine Welle von Ablehnung von Personen außerhalb Bayerns oder aus dem extrem linken Spektrum über sich ergehen lassen. Petra Seibert hat sich nicht beirren lassen. Sie trat weiterhin für Werte und für die bayerische Heimat ein. So organisierte sie für ihre Schüler ein bayerisches Fest, an der alle – ob mit oder ohne Migrationshintergrund – mit Begeisterung dabei waren. Für den Bayernbund Passau war ihr Abschied in den Ruhestand Grund genug, der engagierten Lehrerin zu danken. Kreisvorsitzender Horst Wipplinger und sein Stellvertreter Stephan Dorn brachten einen Blumenstrauß vorbei. Sie übermittelten gleichzeitig die Grüße des Landesvorstandes des Bayernbunds mit Sebastian Friesinger an der Spitze. Für Stephan Dorn war der Besuch eine Gelegenheit, die Schule zu sehen, in der er von 1971 bis 1975 Lesen und Schreiben gelernt hat und natürlich die Lehrer bayerisch mit „Grüß Gott“ begrüßte.

Bild: Dorn

Von links: Kreisvorsitzender Horst Wipplinger, Petra Seibert, stv. Kreisvorsitzender Stephan Dorn