Besichtigung

Feuchtigkeitsschäden könnten zu einer Bauverzögerung führen.

Alle Beteiligten bemühen sich um eine rasche Lösung beim Kindergartenumbau.

Neuhaus am Inn. Die Baumaßnahmen am Katholischen Kindergarten St. Maria-Theresia in Neuhaus am Inn laufen seit  August 2021. Dabei werden die Betreuungsplätze von bisher 75 auf 125 erweitert. Auch die Anzahl der Krippenplätze wurde in die Bedarfsermittlung mit einbezogen – diese werden künftig 30 (bisher 20) betragen. Somit könnten bei optimaler Ausnutzung künftig 155 Kinder im Katholischen Kindergarten St. Maria-Theresia in Neuhaus betreut werden.

Während der Bauphase ist der Kindergarten in der Grundschule in Vornbach untergebracht.

Wie Bürgermeister Stephan Dorn mitteilte, liegen die kalkulierten Kosten für den Kindergartenum- bzw. erweiterungsbau bei 4,2 Millionen Euro. Bei einer erwarteten Förderung in Höhe von 2,44 Mio. Euro beträgt der gemeindliche Eigenanteil 1,76 Mio. Euro. Hinzu kommen die Kosten für die geplante Erstellung eines Parkplatzes in der Nähe des Kindergartens.

In dem Gebäude sind neben dem Kindergarten auch die Räume der Pfarrei untergebracht. Im Zuge des Umbaus wurde nunmehr Feuchtigkeit und Nässe festgestellt, auf die die Vertreter der Pfarrei  hingewiesen  haben. Die Gemeinde führte deshalb verschiedene Gespräche mit dem beauftragten Planungsbüro und der Baufirma. Hierbei wurde neben der Zusage einer Wiederherstellung versichert, dass die Schäden nur ein geringes Ausmaß hätten.

Die Gemeinde hat aber nun einen Schadensgutachter beauftragt. Der Hauptfokus lag zunächst auf den Pfarrräumen. Nach dem

Jahreswechsel waren aber auch in großen Teilen des restlichen Gebäudes Wassereintritte sichtbar. Der Gutachter stellte nun fest, dass sich die Nässe zudem auf andere Wände ausgedehnt habe. Da möglicherweise von einem größeren Aufwand ausgegangen werden muss, hat Bürgermeister Stephan Dorn noch während der Baustellenbesichtigung einen auf solche Fälle spezialisierten Rechtsanwalt kontaktiert. Neben der juristischen Aufarbeitung werden die am Bau beteiligten Firmen gemeinsam nach einer schnellen Lösung suchen, wurde versichert. Besonders ärgerlich wäre es für die Gemeinde, wenn es durch dieses Problem zu einer merklichen Bauverzögerung kommen würde, ergänzte Bürgermeister Dorn. Der Schaden muss in jedem Fall vollständig beseitigt werden, sodass spätere Folgeschäden auszuschließen sind, ergänzte Dorn.

                                                                                                        -ml

Text zum Bild:

Bei einer Baustellenbesichtigung des Katholischen Kindergarten St. Maria-Theresia in Neuhaus am Inn haben Bürgermeister Stephan Dorn (links) und Geschäftsleiter Wolfgang Küblböck (rechts) am Mauerwerk Feuchtigkeitsschäden festgestellt. Deshalb wurde nunmehr auch ein Schadensgutachter hinzugezogen. Alle Beteiligten arbeiten aber eng zusammen und bemühen sich um eine rasche Schadensbeseitigung.

Foto: Lindmeier

Ärgerlicher Bauschaden bei Kindergarten: Rechtsbeistand eingeschaltet

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